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Nachrichten Handballjugendförderkreis feiert zehnjähriges Bestehen
Region Ronnenberg Nachrichten Handballjugendförderkreis feiert zehnjähriges Bestehen
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12:01 23.09.2018
Der ehemalige Tus-Handballer Heinz Wöller überrascht Rüdiger Waldeck mit einem Trikot aus den siebziger Jahren. Quelle: Heidi Rabenhorst
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Empelde

Rund 50 Gäste waren am Sonnabend der Einladung zur Feier des zehnjährigen Bestehens des Handballjugendförderkreises im TuS Empelde gefolgt. „Wir wollen jedem Kind das Handballspielen ermöglichen – unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern“, blickte der stellvertretende Vorsitzende Markus Waldeck zurück. Wichtig sei dem Förderkreis vor allem die soziale Komponente. „Wir möchten die Kinder in ihrer sozialen Entwicklung und in ihrem Selbstbewusstsein fördern – weg vom Egoisten bis zum Teamplayer“, fügte er hinzu. Außerdem solle eine qualifizierte handballerische Ausbildung ermöglicht werden. „Diese Ziele hatten wir 2008. Heute, zehn Jahre später, haben wir mit Hilfe von rund 200 privater und gewerblicher Unterstützer mit etwa 3400 ehrenamtlicher Stunden die Summe in Höhe von 58 000 Euro in den Jugendhandball investiert“, sagte er.

In der anschließenden Ansprache bezeichnete Rüdiger Waldeck den Handballjugendförderkreis als Erfolgsgeschichte. „58 000 Euro für den Jugendhandball einzusammeln ist schon eine Hausnummer“, sagte der Vorsitzende. Insgesamt 140 Trainingsanzüge sowie 14 Trainingssätze für Spielerkleidung seien unter anderem mit Hilfe des Förderkreises angeschafft worden. „Ohne euch, die ihr heute hier seid, wäre dies nicht möglich gewesen“, bedankte sich Waldeck bei den Gästen.

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Glückwünsche zum Zehnjährigen gibt es von den Übungsleiterinnen und der Spartenleiterin (von links): Vanessa Wiegand, Anja Schröder, Rüdiger Waldeck, Isabelle Drews, Sabrina Waldraff, Alina Feckler und Denise Csepke. Quelle: Heidi Rabenhorst

In seiner Rede hob er außerdem das Ehrenamt besonders hervor. „Wenn ich sage Ehrenamt, dann ist es das auch Ehrenamt ohne Aufwandsentschädigung. 3400 ehrenamtliche Stunden in einen Jugendförderkreis zu investieren, ist schon eine gute Sache“, betonte Waldeck und lobte die enorme Trainingsbereitschaft. „Ich möchte mich ganz besonders bei den Übungsleiterinnen bedanken, die sich für den Jugendhandball im TuS Empelde einsetzen. „Das ist schon toll, wenn jemand nach einem harten Arbeitstag in die Halle begibt, um Kinder und Jugendliche zu trainieren“, sagte er. Stolz sei er vor allem auch darauf, dass bei Heimspielen der Jugend im Nachwuchsbereich kein Alkohol ausgeschenkt werde. Anfangs sei er dafür belächelt worden. Rückblickend habe er viel geschafft. „Der Wunsch nach einer eigenen Handballhalle wird aber wohl nicht in Erfüllung gehen“, sagte er. Was er aber unbedingt voranbringen wolle, sei das Handball-Beachfeld auf einem der Tennisplätze auf der Bezirkssportanlage. „Die Gespräche zwischen dem Vorstand des TuS Empelde und Stadt sind ins Stocken geraten. Ich würde sie gerne wieder aufnehmen“, sagte das Handballurgestein.

Von Heidi Rabenhorst