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Nachrichten Atemschutzträger üben in Brandübungsanlage
Region Ronnenberg Nachrichten Atemschutzträger üben in Brandübungsanlage
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12:51 14.09.2018
Am Container üben die Feuerwehrleute das blocken einer Rauchgasentzündung. Quelle: privat
Empelde

Zwölf Atemschutzgeräteträger aus den sieben Ortsfeuerwehren der Stadt Ronnenberg in haben an der Empelder Brandübungsanlage eine gemeinsame Trainingseinheit absolviert. Grundlagen für die Ausbildung in der Anlage, die nur drei- bis viermal im Jahr eingesetzt werden kann, sind eine theoretische Einweisung, ein Gesundheitscheck der Teilnehmer sowie besonders strenge Sicherheitsvorkehrungen. Der spektakuläre Praxisteil erfolgt in einem speziell für diesen Zweck umgebauten Container.

Die zwölf Feuerwehrleute und ihre sieben Ausbilder rüsteten sich schließlich, um den hohen Temperaturen von bis zu 900 Grad Celsius in der Anlage und Übungsaufgaben standhalten zu können. Für jeden der beiden Ausbildungsteile war den Teilnehmern jeweils eine Atemluftflasche mit etwa 300 Bar zugeteilt, was ungefähr 30 Minuten Einsatzzeit entspricht.

Zuerst wurde ein Entstehungsbrand simuliert, der mittels Wärmebildkamera entdeckt werden musste. Anschließend mussten die Teilnehmer den Brand löschen und eine „Person“ retten. Nach der Mittagspause wurde dann die Entstehung des Brandes inklusive der Entwicklung des Rauchbildes vorgeführt. Als sich das Feuer sich zu voller Ausdehnung entwickelt hatte, wurden die Atemschutzgeräteträger an enormen Temperaturen gewöhnt. Zum Abschluss wurden die Teilnehmer darin geschult, sich bei einer Rauchgasdurchzündung korrekt zu verhalten. Diese kann explosionsartig auftreten. Mittels eines Hohlstrahlrohr können sich die Feuerwehrleute gegen die auf sie einwirkenden Flammen schützen. Im Feuerwehrjargon wird dies „Blocken“ genannt.

Die Feuerwehrleute werden an die hohen Temperaturen in der Brandübungsanlage gewöhnt. Quelle: privat

Die Brandübungsanlage ist auf Initiative des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Empelde in Eigenarbeit entstanden und Ende August 2015 als erste ihrer Art bei einer freiwilligen Feuerwehr in der Region Hannover in Betrieb genommen worden. Die speziellen Übungsinhalte sind vor allem von Vorteil für Wehren in kleinen Orten, in denen selten große Brände ausbrechen. Nur so können die besonderen Anforderungen simuliert werden.

Von Uwe Kranz

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