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Nachrichten Bahn verzichtet auf Warndurchsagen
Region Ronnenberg Nachrichten Bahn verzichtet auf Warndurchsagen
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20:10 28.09.2014
In Empelde wird es bei durchfahrenden Zügen künftig keine Warndurchsagen mehr geben. Quelle: Symbolbild
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Ronnenberg

„An ausgewählten Stationen wird nach eingehender Prüfung auf die Warndurchsagen verzichtet“, bestätigt Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. In Empelde wie an rund 40 weiteren S-Bahn-Haltepunkten und Bahnhöfen in Niedersachsen habe eine Risikobewertung für Bahnsteigkanten ergeben, dass eine „akustische Reisendenwarnung“ bei Zugdurchfahrten nicht mehr erforderlich ist. Die Reisenden und Besucher der Bahnhöfe würden durch Plakate und Ansagen über die Änderung informiert.

„Dort tragen wir den gesetzlichen Immissionsschutzvorgaben des Bundes und der Länder zur Einhaltung von Lärmimmissionen Rechnung“, betont Meyer-Lovis. Insbesondere die Anwohner von Stationen sollen vor Lärmbelästigungen, die von den Lautsprecheranlagen ausgehen, geschützt werden. „Nur wenn der sichere Eisenbahnbetrieb dies erforderlich macht, wird es Lautsprecheransagen geben“, sagt der Bahnsprecher.

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Anwohnerin Liselotte Becker, die über Lautsprecheransagen am Bahnsteig von den Plänen der Bahn erfahren hatte, sieht dies sehr kritisch. „Ich finde das unerhört“, sagt sie. Sie befürchtet, dass vor allem Schüler, die von Empelde aus per S-Bahn zur Humboldtschule oder zur Bismarckschule in Hannover fahren, Risiken durch dann unangekündigt durchfahrende Züge ausgesetzt werden. „Es geht hier um Sicherheit“, spricht sich Becker für die Ansagen aus.

Meyer-Lovis hat dagegen auch ohne die Lautsprecherankündigung keine Sicherheitsbedenken. „Da es auf dem Bahnsteig Warnhinweise gibt, ist ein sicherer Betrieb aus unserer Sicht gewährleistet“, sagt er.

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