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Nachrichten Ausschuss beschließt Förderantrag für Ortskernsanierung
Region Ronnenberg Nachrichten Ausschuss beschließt Förderantrag für Ortskernsanierung
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00:18 12.05.2019
Der Eingangsbereich der Gemeinschaftsraumes soll nach den Ideen von Bürgern und Plan zwei im Rahmen der Ortskernsanierung aufgewertet werden. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Innerhalb weniger Wochen hat das Planungsbüro Plan zwei die sogenannten Vorbereitenden Untersuchungen zum Ortskern in Ronnenberg abgeschlossen. Im Fachausschuss für Stadtplanung, Ökologie, Wirtschaft und Feuerschutz wurden die Ergebnisse am Mittwoch vorgestellt. Der Ausschuss votierte einstimmig dafür, mit dieser Grundlage Fördermittel von Bund und Land aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ zu beantragen. Als Eigenanteil der Stadt Ronnenberg muss der Rat dazu 320.000 Euro jährlich über zehn Jahre im Haushalt einplanen.

Beteiligung der Bürger wichtiger Faktor bei Antragstellung

Die Zeit drängt. Die Frist für die aktuelle Antragsphase endet am 31. Mai, und nach dem Fachausschuss müssen auch der Verwaltungsausschuss und der Rat der Vorlage noch zustimmen. Der Vorteil für das Planungsbüro war deshalb, dass ein städtebaulicher Rahmenplan, der für die Umgestaltung des Ronnenberger Ortskern bereits erstellt worden war, schon sehr weit ging, wie Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler feststellte. Die Vorbereitende Untersuchung sei eine der Voraussetzungen für einen entsprechenden Förderantrag, stellte er fest.

Für das Planungsbüro gab Klaus Habermann-Nieße einen Überblick über das Ergebnis der Vorbereitenden Untersuchung. Dabei hob er die hohe Bereitschaft der Ronnenberger Bürger zur Beteiligung hervor. Diese hatten unter anderem während dreier Planungswerkstätten im vergangenen Jahr ihre Vorstellungen und Wünsche in das städtebauliche Rahmenprogramm einfließen lassen. Dieses Engagement ist ein wichtiger Faktor für die Beantragung der Fördergelder.

Vollsperrung der Unterführung in Empelde

Während der Sitzung des Fachausschusses wies Dieter Schur, Fraktionsvorsitzender der SPD darauf hin, dass die Erneuerung eines fehlenden Kissen in der Empelder Unterführung weiter auf sich warten lasse. Die vier Kissen, jeweils vor und nach der dortigen Bushaltestelle auf die beiden Fahrbahnen montiert, sollen den Verkehr abbremsen. Eines der Kissen fehlt seit geraumer Zeit. Inzwischen ist auch das zweite auf der Seite der Berliner Straße entfernt worden. Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler hatte einen kurzfristigen Ersatz zugesagt. Nun erklärte Zehler, dass vor der Montage des vierten Kissens die Fahrbahn der Unterführung saniert werden müsse. „Es ist nicht damit getan ein Kissen dahin zu legen“, sagte er. Dann sei damit zu rechnen, dass bald wieder ein Mangel auftreten wird. Für die Sanierung der Straße sei aber eine Vollsperrung nötig. Bislang sei zudem die Witterung nicht passend gewesen.

Im Vergleich zu dem Rahmenprogramm hat sich das bei der Untersuchung maßgebliche Gebiet nicht verändert. Für die vier Teilbereiche Über den Beeken, Lange Reihe und Hagentor, Kirchberg und Alter Friedhof/Gemeinschaftshaus mussten die Planer sogenannte Missstände herausarbeiten. Dazu hat Plan zwei sieben Sanierungsziele wie „Ausbau der öffentlichen Infrastruktur“ und „Erhalt des historisch geprägten Ortsbildes“ herausgearbeitet sowie konkrete Maßnahmen zum erreichen dieser Ziele vorgestellt.

Die Stadt muss ein Drittel der Investitionskosten beitragen

Sollte der Antrag auf Förderung aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ erfolgreich sein, würden Bund und Land zwei Drittel der Investitionskosten übernehmen, nach aktuellen Schätzungen rund 6,7 Millionen Euro. Für die Stadt Ronnenberg bleibe ein Eigenanteil von rund 3,2 Millionen Euro übrig. Um die Investitionsbereitschaft zu untermauern, muss die Stadt von 2020 an zehn Jahre lang 320.000 Euro im Haushalt einplanen. Innerhalb dieses Zeitraumes sollen die Investitionen umgesetzt werden.

Im Falle der Zustimmung des Rates, die als sicher gilt, steht einer fristgerechten Beantragung der Förderung nichts im Wege. Im kommenden Sommer plant die Stadtverwaltung dann auch der Öffentlichkeit noch einmal die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchung vorzustellen. Mit einem Bewilligungsbescheid für die Fördergelder wird im Juli 2020 gerechnet. Die ersten Maßnahmen könnten dann 2021 vorgenommen werden.

Von Uwe Kranz

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