Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten „Südlink muss unterirdisch verlaufen“
Region Pattensen Nachrichten „Südlink muss unterirdisch verlaufen“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:35 12.01.2015
Von Kim Gallop
Wenn Südlink kommen soll, dann aber unter die Erde, fordert die BI Jeinsen. Zwei Stromtrassen zwischen Jeinsen und Schulenburg seien genug.
Wenn Südlink kommen soll, dann aber unter die Erde, fordert die BI Jeinsen. Zwei Stromtrassen zwischen Jeinsen und Schulenburg seien genug. Quelle: Kim Gallop
Anzeige
Jeinsen

Das gilt umso mehr für das Gebiet zwischen Jeinsen und Schulenburg,wo es bereits zwei oberirdisch angelegte Stromtrassen gibt.

Derzeit bearbeitet die Niedersächsische Landesregierung die Aktualisierung des Landes-Raumordnungsprogramms (LROP). Dazu konnten beim Landwirtschaftsministerium, das die Federführung bei der Änderung und Ergänzung des LROP hat, im Rahmen des Beteiligungsverfahrens Stellungnahmen abgegeben werden.

Die BI fordert in ihren Stellungnahmen, dass die Hochspannungstrasse „grundsätzlich unterirdisch geführt werden müssen“. Eine oberirdische Führung soll nur in besonderen Ausnahmefällen erlaubt sein. Die BI argumentiert, dass die bisherige Aussage, die unterirdische Führung solle erprobt werden, sich überholt habe. Schließlich würden seit Jahren Erdkabel verlegt, auch vom Netzbetreiber Tennet.

Die BI will die Beeinträchtigungen für Natur und Landschaft auch minimieren, wo eine Erdverkabelung „nicht möglich oder politisch nicht gewollt“ ist. Deshalb bezieht sich die andere Forderung der BI auf den Abstand von Freileitungen zur Wohnbebauung. Im LROP soll ein Mindestabstand von 400 Metern vorgeschrieben werden. Die BI schlägt vor, die sogenannte 10H-Regel zu übernehmen, die in Bayern den Abstand zu Windrädern regelt: Nach einem seit November gültigen Gesetz muss der Abstand zwischen Wohnhäusern und Windkraftanlage mindestens das Zehnfache der Anlagenhöhe betragen.