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Region Pattensen Nachrichten Acker bei der Straße An der Masch wird bebaut
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14:50 12.09.2019
An der Straße Auf der Masch in Jeinsen soll die Bebauung erweitert werden. Quelle: Kim Gallop (Archiv)
Jeinsen

Für Bauwillige, die eine Fläche in Pattensen-Jeinsen suchen, hatte der Ortsrat am Mittwochabend gute und schlechte Nachrichten. Es ist ein neues kleines Wohnbauprojekt an der Straße Auf der Masch geplant. Aber die Erschließung des Baugebiets Zum Holze wird sich verzögern.

Wie Ortsbürgermeister Günter Kleuker erläuterte, geht es beim Gebiet Auf der Masch um ein bislang landwirtschaftlich genutztes Grundstück, das bebaut werden soll. Die gut 2.500 Quadratmeter große Fläche liegt zwischen der Gestorfer Beeke und einer großen Scheune und einem Wohnhaus.

Der Bereich ist von einer sogenannten inneren, gewachsenen Ortslage begrenzt – einerseits von Einfamilienhäusern und andererseits von Hofstellen, die aber inzwischen auch fast ausschließlich zum Wohnen genutzt werden. Der fragliche Bereich soll geteilt werden. Dort, wo jetzt noch die Scheune steht, wird einer der Eigentümer ein Wohnhaus errichten. Auf der übrigen Fläche sollen drei Baugrundstücke ausgewiesen werden. Sie werden von der Zufahrt Auf der Masch erschlossen. Für diesen Bereich muss ein Bebauungsplan mit der Ausweisung „Allgemeines Wohngebiet“ aufgestellt werden.

„Um sich in die Umgebung einzufügen, sollen nur Einzelhäuser und die Eingeschossigkeit zugelassen werden“, erläuterte Kleuker. Für die unterschiedlichen Grundstücke muss jeweils zwischen den Eigentümern ein „Geh-, Fahr- und Leitungsrecht“ geregelt werden, damit die zum Wohnen genutzt werden können.

Überschwemmungsgebiet: Genehmigung nötig

Das Plangebiet liegt teilweise im Überschwemmungsgebiet der Gestofer Beeke – ebenso wie die bereits vorhandene Bebauung in der Nachbarschaft. Dennoch muss von der Unteren Wasserbehörde der Region Hannover eine wasserrechtliche Genehmigung eingeholt werden. Eine erste Anfrage bei der Behörde habe aber ergeben, dass das Projekt wohl genehmigt wird. Durch den Abriss der alten Gebäude werde Fläche frei, auf der bei starkem Zufluss ein Teil des Wassers zwischengespeichert werden kann.

„Ich finde die Pläne gut“, sagte Ortsratsmitglied Siegfried Rüstig (UWJ), „wir wollen unseren Ort schließlich beleben.“ Ortsbürgermeister Günter Kleuker (UWJ) stimmte ihm zu. Und berichtete, dass das Interesse auf der Gegenseite, bei den Bauwilligen, durchaus auch groß sei. „Ich kriege dauern Anfragen nach Bauplätzen für ,Zum Holze’. Da gibt es inzwischen eine Warteliste.“

Gute und schlechte Nachrichten von Zum Holze

Im Baugebiet Zum Holze am Ortsausgang Richtung Vardegötzen will die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) mit Sitz in Hannover 22 Baugrundstücke ausweisen. „Ich habe zu dem Thema gute und schlechte Nachrichten“, sagte Kleuker.

Bei den vorgeschriebenen naturschutzrechtlichen Untersuchungen seien keine Bauten des streng geschützten Feldhamsters gefunden worden. Und bei den archäologischen Untersuchungen seien keine Funde gemacht worden. Einer Erschließung steht also eigentlich nichts im Wege.

Alles wieder planiert: In der Fläche des Baugebiets Zum Holze in Jeinsen sind keine arhäologischen Funde verborgen- Quelle: Kim Gallop

Die Erschließungsarbeiten seien vom Bauträger NLG zum 4. September ausgeschrieben gewesen. „Aber leider hat sich keine Firma beworben“, sagte Kleuker bedauernd. Jetzt muss die Anlage der Straßen, Wege sowie Plätze und das Verlegen der Leitungen verschoben werden. Die Arbeiten werden noch einmal ausgeschrieben.

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Von Kim Gallop

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