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Region Pattensen Nachrichten Hübsche Idee - ein Fest fürs „Hüpsche“
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20:22 30.08.2015
Von Daniel Junker
So wird’s gemacht: Bei der Brauereiführung lassen sich Annegret Keutsch (links) und Christina Siebert (Dritte von links) von Phillip Feist, Lennert Zirpel und Benjamin Tschirch erklären, wie das „Hüpsche Bier“ gebraut wird.
So wird’s gemacht: Bei der Brauereiführung lassen sich Annegret Keutsch (links) und Christina Siebert (Dritte von links) von Phillip Feist, Lennert Zirpel und Benjamin Tschirch erklären, wie das „Hüpsche Bier“ gebraut wird. Quelle: Daniel Junker
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Pattensen

Die drei jungen Braumeister der Hüpeder Privatbrauerei, die seit zwei Jahren das „Hüpsche Blonde“ produzieren, hatten am Sonnabend zum ersten Mal ein kleines, aber feines und gut organisiertes Brauereifest auf die Beine gestellt.

Auf der Straße An der Halbe, die für den Anlass auf einem Abschnitt gesperrt war, hatten Lennert Zirpel, Phillip Feist und Benjamin Tschirch ein schon mittags gut besuchtes Bierzelt aufgestellt, gleich nebenan bruzzelten fleißige Helfer Steaks und Würstchen auf dem Grill. Und natürlich flossen zahlreiche Liter aus der Hüpeder Brauerei durch die Kehlen der Besucher. „Wir haben für das Fest knapp 800 Liter Bier gebraut“, berichtete Tschirch.

Zwar stehen den Braumeistern eigentlich nur Lagertanks für insgesamt 750 Liter zur Verfügung. „Wir haben aber zusätzlich noch Bier in Fässer abgefüllt, damit wir genügend davon vorrätig haben.“ Schließlich wollten die jungen Brauer unbedingt verhindern, dass ihnen beim Fest der Gerstensaft ausgeht. Neben den sonst üblichen Sorten „Hüpsches Blondes“ und „Hüpsches Ziegelrot“ hatten Zirpel, Feist und Tschirch für ihr Fest auch Dunkel- und Kirschbier im Programm. Bei den Besuchern kam das Fest gut an. „Das ist absolute Spitze“, lobte etwa Ingo Fischer. „Man sieht Leute, von denen man gar nicht wusste, dass sie in Hüpede wohnen. Das Fest bringt die Leute zusammen und fördert die Gemeinschaft.“

Viele Gäste ließen sich bei einer Brauereiführung zeigen, wie das Bier hergestellt wird. „Wir schaffen am Wochenende bei zwei Braugängen 300 bis 400 Liter“, erklärte Tschirch, der wie seine Kollegen das Bier neben dem Beruf in der Freizeit herstellt. Nach der Gärung sei das Bier fünf Wochen später fertig. „Erst dann können wir neues Bier brauen.“ 2014 wurden insgesamt 3000 Liter produziert, in diesem Jahr wollen die Braumeister die 4000-Liter-Marke erreichen.

Ob sie auch alkoholfreies Bier brauen, wollte eine Besucherin wissen. Aufgrund des aufwendigeren Brauprozesseses sei ihnen dies nicht möglich, erwiderte Tschirch. „Das wäre aber auch Quatsch, da kann man ja gleich Wasser trinken.“

Von Daniel Junker

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