Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Schulstandort Helstorf: Ortsrat dringt auf Erhalt
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Schulstandort Helstorf: Ortsrat dringt auf Erhalt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:46 29.08.2018
Mit einem Mahnmal aus Strohballen werben die Helstorfer für ihren Schulstandort. Quelle: Bernd Haase
Anzeige
Helstorf

Für den Ortsrat Helstorf ist eine Zusammenlegung der Grundschulstandorte Helstorf und Mandelsloh keine Option. Das hat das Gremium in einem neuen Papier zum Thema bekräftigt. Mit dem Modellprojekt „Kooperativer Hort“ entstehe für die Schüler eine neue Form des Lernens, sagt Ortsbürgermeisterin Silvia Luft. Beste Förderung der Schüler erfordere kleine Lerngruppen und ein entsprechendes Raumangebot. Wie auch die Stadtverwaltung als Schulträger bestätigt, sei daher eine Zusammenführung aller Schüler in einem Gebäude, Stammschule oder Außenstelle, zurzeit ohne wesentliche bauliche Erweiterungen nicht ratsam.

Bei der Einschulungsfeier hatte Schulleiterin Nicole Ortelt gesagt, die Räume in Mandelsloh reichten aus. Dazu sagt der Erste Stadtrat Maic Schillack: „Möglich wäre es vielleicht, aber schön ist das dann nicht.“ Die Stadt setzt darauf, die Genehmigung für die Außenstelle noch einmal verlängern zu lassen. „Aber das Ganze ist endlich“, betont Schillack.

Anzeige

Ortsbürgermeisterin Luft sieht das anders. Konstante Schülerzahlen, neu entstehende Baugebiete und eine Kita-Erweiterung wegen steigendem Bedarf seien ein Garant für eine gesund wachsende dörfliche Infrastruktur, sagt sie. Daher sähen die Politiker zurzeit keinerlei Möglichkeit für eine Zusammenführung der Standorte Helstorf und Mandelsloh.

Zu diesem Thema können alle interessierten Eltern und Bürger bei einer Podiumsdiskussion am 10. September, um 19.30 Uhr im Schützenhaus Vesbeck mit den Landtagsabgeordneten Stefan Birkner (FDP), Sebastian Lechner (CDU) und Wiebke Osigus (SPD) über Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten diskutieren. Auch die Verwaltung der Stadt Neustadt und Bürgermeister Uwe Sternbeck erhielten eine Einladung, so Luft.

Von Kathrin Götze