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Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Nicht jeder kommt an seine Wunschschule
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18:24 03.02.2014
Die KGS ist beliebt, doch nicht jeder Schüler bekommt dort seinen gewünschten Platz.
Die KGS ist beliebt, doch nicht jeder Schüler bekommt dort seinen gewünschten Platz. Quelle: Mirko Bartels
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Neustadt

Um die 200 Plätze in sieben Klassen stehen an der Kooperativen Gesamtschule zur Verfügung. Die Stadt hat die Siebenzügigkeit der Schule festgeschrieben, mehr Klassen werden nicht eingerichtet. In den vergangenen Jahren gab es eine deutlich höhere Nachfrage nach Plätzen im Schulzentrum im Norden als nach denen im Süden, wo Gymnasium und Leine-Schule mittlerweile auch Ganztagsangebote fahren, auch eine gemeinsame Mensa nutzen.

„Wir rechnen mit einem ähnlichen Trend“, sagte Stadtsprecher Stefan Bark gestern auf Anfrage. Das hieße: Etwa 50 Kinder, die von ihren Eltern an der KGS angemeldet worden sind, würden per Losentscheid ermittelt, müssten an eine der beiden Schulen im Süden gehen.

Dabei hatte es im vergangenen Jahr Ärger gegeben. Betroffene Eltern fühlten sich vornehmlich vom Gymnasium schlecht behandelt, ihre Kinder würden dort als „zweite Wahl“ gelten; hätten nur noch eingeschränkte Fächerauswahl. Das allerdings soll sich nicht wiederholen. Willi Rinne, Leiter des Gymnasiums, habe zugesagt, dass Kinder, die später angemeldet würden, die gleiche Ausgangsposition erhielten wie die zuvor gemeldeten. Das jedenfalls wird die Schulverwaltung den Ratspolitikern offiziell bei der Sitzung der Bürgervertretung am Donnerstag, 6. Februar, mitteilen. Anmeldungen werden in den Schulen erst Ende Juni entgegengenommen.

Dirk von Werder