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Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Tanzakademie hat neue Räume
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00:16 27.09.2018
Ballett nicht nur für junge Menschen unterrichtet Maike Jürgensen in ihrer Neustädter Schule. Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

„Der Wunsch zu tanzen ist meiner Meinung nach bereits bei ganz jungen Menschen vorhanden“, sagt Maike Jürgensen. Sie ist Leiterin der Tanzakademie Hannover-Neustadt. Seit 2012 gibt es die Schule in Neustadt. Jürgensen unterrichtet bereits seit 1991, bringt nicht nur jungen Schülern die Kunst des Balletts bei. Die Alterspanne liege zur Zeit zwischen vier und mehr als 50 Jahren. 130 Teilnehmer gebe es in verschiedenen Kursen, die sie an drei Tragen pro Woche in den neuen Räumen in der Wiesenstraße unterrichtet. Bis Mitte des Jahres war die Tanzakademie noch im Schloss Landestrost zu finden, die Räume stehen wegen des geplanten Abrisses und Neubaus des Westflügels nicht mehr zur Verfügung.

Trotz der hohen Schülerzahl gibt es nur wenige Tänzer in der Akademie. Die Schule habe nur zwei männliche Teilnehmer. „Ballett ist nach wie vor eine Frauendomäne. Wir würden das aber gerne ändern“, sagt die ausgebildete Tänzerin. Im kommenden Jahr plane sie Kurse, bei denen auch die Partner ihrer älteren Schülerinnen eingebunden werden sollen.

„Für mich ist der Spaß am Tanz das Wichtigste“, sagt Jürgensen. In den Kursen für die Kleinsten biete sie Musikspielean. Daraus entwickelten sich dann die Elemente des klassischen Balletts, die in den höheren Klassen immer weiter ausgebaut würden.

Wer mehr will, oder sogar von einer Karriere als professioneller Tänzer träumt, müsse hart arbeiten. „Die Konkurrenz ist groß“, sagt Jürgensen. Eine ihrer Schülerinnen beschreitet seit Kurzem diesen Weg. Sie hat die Aufnahmeprüfung des Tanzgymnasiums Essen bestanden und geht nun dort auf eine Internat.

Nicht nur eine gute Einzelleistung sei beim Ballett wichtig: Teamgeist sei ebenfalls gefordert. „Choreografien funktionieren nur, wenn alle Beteiligten wissen, was zu tun ist, und als Team auftreten“, weiß die Lehrerin. Wie gut das funktioniert haben ihre Schüler im Februar gezeigt. 80 Tänzerinnen führten in der Aula des Gymnasiums Michael Endes Geschichte „Momo und die grauen Herren“ als Ballett mit vielen ausdrucksstarken Bildern auf. Eine Aufführung mit einem neuen Stück sei für 2020 geplant. „Was genau wir dann zeigen, wird aber noch nicht verraten“, sagt Jürgensen.

Von Mirko Bartels

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