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Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Nächtliche Flüge stören Anwohner
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00:21 02.05.2019
Ein Airbus A 400 M bei der Landung auf dem Fliegerhorst Wunstorf. Quelle: dpa/Holger Hollemann (Archiv)
Neustadt

Flugzeuge, die über die Häuser hinweg fliegen – das ist in der Region um den Fliegerhorst kaum noch jemand gewöhnt. Nachdem in den vergangenen Jahren der Flugbetrieb stark zurückgegangen war, zieht er jetzt wieder an. Am Dienstag und Mittwoch vor Ostern drehte ein Militärflugzeug auch noch nach 22 Uhr seine Runden über dem Wohngebiet Parkwiesen, und sein Motor schreckte zahlreiche Rewohner aus der abendlichen Ruhe. „Fluglärm macht krank“, sagt Anwohner Josef Hacke, der sich an den Abenden mächtig ärgerte.

Es habe sich um Trainingsflüge eines Gastflugzeugs gehandelt, die bei Dunkelheit stattfinden mussten, sagt Fliegerhorst-Sprecher Martin Buschhorn. Die gute Sitte, bei umfangreicheren Nachtflügen vorab zu informieren, wolle man durchaus beibehalten, im Fall der Osterwoche sei das aber nicht möglich gewesen. „Wenn wir eine Häufung von Nachtflügen haben, die vorher absehbar ist, werden wir auf jeden Fall vorher informieren“, verspricht Buschhorn.

Man versuche, solche Bewegungen auf das Minimum zu reduzieren, obwohl die Bundeswehr durchaus das Recht habe, 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche zu fliegen, sagt der Sprecher. 95 Prozent der Pilotenausbildung finde inzwischen am Simulator statt, berichtete er noch. Und für das Training des Tower-Personals nehme man meist den kleineren, leiseren Learjet.

Die Flugbewegungen am Fliegerhorst würden mit dem wachsendem Bestand an Flugzeugen jetzt auch wieder mehr, sagt Buschhorn noch. Aktuell sind 26 Maschinen des Airbus A 400 M in Wunstorf stationiert, 40 sollen es laut dem Sprecher bis 2022 werden. Testflüge werde es für die neuen Maschinen nicht geben, sie werden vom Werk in Sevilla im Verlauf des Übergabeverfahrens überführt – dann haben sie schon die ersten Strecken absolviert.

Um Tiefflüge, wie von einzelnen Beschwerdeführern vermutet, habe es sich vor Ostern allerdings nicht gehandelt. Die Flugzeuge seien immer mindestens 1000 Fuß (gut 330 Meter) über den Häusern gewesen – von Tiefflügen spreche man erst ab 500 Fuß.

„Wir nehmen die Beschwerden der Anwohner ernst“, versicherte Buschhorn noch. Die Bundeswehr habe eigens eine Hotline für Bürger eingerichtet: Unter (0800) 8620730 sei die Fluglärm-Informationszentrale zu erreichen.

Von Kathrin Götze

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