Neustadt: Richtfest an Hagens ehemaligem Pfarrhaus
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Nachrichten Richtfest in Hagen: Das ist der Stand auf den Baustellen im Ortskern
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Neustadt: Richtfest an Hagens ehemaligem Pfarrhaus

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17:00 24.10.2021
Zufriedene Gesichter beim Richtfest des Seniorenwohnhauses in Hagen (von links): Superintendent Michael Hagen, Gemeinde-Pastorin Ulrike Dörries-Birkholz sowie Frank Hahn und Uwe Scheibe von der Dorfgemeinschaft Hagen. Im Hintergrund das Gemeindehaus mit dem neuen Anbau.
Zufriedene Gesichter beim Richtfest des Seniorenwohnhauses in Hagen (von links): Superintendent Michael Hagen, Gemeinde-Pastorin Ulrike Dörries-Birkholz sowie Frank Hahn und Uwe Scheibe von der Dorfgemeinschaft Hagen. Im Hintergrund das Gemeindehaus mit dem neuen Anbau. Quelle: Susann Brosch
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Hagen

Die Vertreter der Dorfgemeinschaft Hagen sind gut gelaunt. Am Freitag haben sie das Richtfest auf der großen Baustelle im Ortszentrum gefeiert. Die Arbeiten an dem Seniorenwohnprojekt und dem Anbau des ehemaligen Gemeindehauses sind auf der Zielgeraden. Die neue Kita Mühlenzwerge nahm bereits vor 14 Tagen den Betrieb auf. Für den Verein, der seit dem Frühjahr auf der Fläche des ehemaligen Pfarrhauses gleich mehrere Baustellen hat, sind das gute Neuigkeiten.

Kirche zieht ins Gemeindehaus

Dabei war bei den ersten Planungen nicht klar, ob es überhaupt mal losgehen würde. „Die Gespräche mit der Kirche zogen sich über Monate hin“, berichtete der Vorsitzende Frank Hahn. „Für den Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf ist es ein Pilotprojekt“, fügte Superintendent Michael Hagen hinzu. „Die Gemeinde verliert ihre Liegenschaften im Ort und wird selbst zum Mieter seiner ehemaligen Immobilien. Das ist anfangs nicht gut aufgenommen worden. Doch ich bin sicher, dass wir mit der Dorfgemeinschaft einen verlässlichen Partner gefunden haben“, sagte er weiter.

Im Zentrum von Hagen wachsen die Generationen zusammen. Im ehemaligen Pfarrhaus spielen Kita-Kinder, nebenan ziehen im Mai die ersten Senioren ein und gegenüber wird Dorfgemeinschaft gelebt.

Brandstiftung kostet Geld

Im April rollten die ersten Baumaschinen an und nach sechs Monaten Bauzeit standen die Zimmerleute auf dem Dachstuhl, während die Richtkrone über ihnen von Sturmböen durchgepustet wurde. Im Großen und Ganzen verliefen die Arbeiten reibungslos. Die Brandstiftung im Juli vernichtete Baumaterial im Wert von rund 10.000 Euro. Doch Firma Wolfsbau konnte kurzfristig eine andere Quelle für neues Material auftun, sodass es keine Verzögerungen gab. „Bis jetzt liegen wir im Zeitplan. Ab nächster Woche werden die ersten Mietverträge unterzeichnet und ab Mai 2022 sollten die ersten Mieter einziehen können“, sagte Hahn. In der neuen Küche im Anbau könnten bereits im Dezember die Kaffeemaschinen für das Adventskaffeetrinken der Gemeinde blubbern.

Von Susann Brosch