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Nachrichten Mandelsloher Eltern sind besorgt um ihre Schule
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Mandelsloher Eltern sind besorgt um ihre Schule
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06:00 19.08.2019
Die Grundschule Mandelsloh wäre nach Ansicht zahlreicher Eltern gefährdet, wenn Helstorf sich wieder abspaltet. Quelle: Kathrin Götze (Archiv)
Mandelsloh

Eine Gruppe besorgter Eltern aus Mandelsloh hat sich im Vorfeld der Schulausschusssitzung am Dienstag mit einem Brief an die Politiker gewandt. Nachdem eine Bürgerversammlung in Vesbeck mit Mehrheit dafür gestimmt hatte, die Grundschule Helstorf selbstständig neu zu gründen, fürchten sie auch um den Erhalt der Mandelsloher Schule. Die beiden Schulen sind fusioniert, auf lange Sicht bleibt aber nur ein Standort übrig. Die Schulleitung favorisiert Mandelsloh, doch die Helstorfer kämpfen heftig gegen den Verlust ihrer Schule an.

Für die Kinder sei eine garantierte, konstante Unterrichtsversorgung viel wert, schreiben nun die Mandelsloher Eltern. Dies könne an einer zweizügigen Schule viel eher sichergestellt werden. Im großen Team gebe es mehr Ideen, wie der Lernstoff gut vermittelt werden kann. Außerdem sei die Bandbreite des Angebots größer.

Gründet Helstorf neu, könnte Zweizügigkeit verloren gehen

Spaltet sich Helstorf ab, könnte es sein, dass nicht mehr genug Schüler für zwei Parallelklassen bleiben. „Mandelsloh ist seit jeher immer zweizügig gelaufen und es wäre schade, dies jetzt zu verlieren“, finden die Eltern. In diesem Fall bräuchten auch beide Schulen eine neue Leitung, befürchten sie. Denn mit Verlust der Zweizügigkeit müsste die aktuelle Leiterin Nicole Ortelt auf eine Konrektorin verzichten, auch die Bezüge würden gekürzt. „Die Wahrscheinlichkeit, bei bereits circa 180 offenen Rektorstellen einen neuen Rektor für eine kleine Grundschule zu finden, wird absehbar ein Ding der Unmöglichkeit“, sagen die Eltern. Genau aus diesem Grund sei damals die Leitung für Helstorf an Ortelt übertragen worden.

Auch Projekt Kooperativer Hort wäre gefährdet

Auch das Pilotprojekt Kooperativer Hort wäre dann gefährdet, und damit die Nachmittagsbetreuung der Kinder. Auch die Planung eines Raumkonzepts, das die Stadtverwaltung den Schulen unter dem Stichwort „Phase Null“ aufgegeben hat, wäre nicht möglich, weil niemand wisse, wie es weitergeht. „Wir sind froh darüber, dass die Schulleiterin so sehr bemüht ist um die Weiterentwicklung der optimalen Rahmenbedingungen und die Bildung unserer Kinder“, schreiben die Eltern. Sie appellieren an die Politiker, keine weitere Zeit zu verlieren und die Zweizügigkeit zu sichern, damit endlich wieder Ruhe in die Schule einkehre.

Der Schulausschuss berät am Dienstag, 20. August, ab 18 Uhr im Ratssaal, Nienburger Straße 31.

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Von Kathrin Götze

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