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Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Jubel im Rat: Kita Schneeren wird rasch erweitert
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13:36 12.07.2019
Schneerener Eltern freuen sich in der Ratssitzung über die Abstimmung zu ihren Gunsten. Quelle: Kathrin Götze
Neustadt/Schneeren

Jubel hat am Donnerstagabend die Entscheidung des Rats hervorgerufen, die Kindertagesstätte Schneeren möglichst rasch um eine Containeranlage zu erweitern, damit sie dann Platz genug für drei Betreuungsgruppen bietet. Eine ganze Reihe Schneerener Eltern setzen sich seit Wochen für die Erweiterung ein, auch der Ortsrat hatte einen Initiativantrag dazu gestellt. Die Stadtverwaltung hingegen bevorzugte eine andere Lösung: Zunächst sollte die Kita in Mardorf erweitert werden, weil das mit deutlich weniger Aufwand möglich wäre. In Schneeren fehlt nämlich auch noch ein Gruppenraum. Außerdem reicht der Platz auf dem städtischen Grundstück für die Container nicht aus. Ein Nachbargrundstück muss erworben und gerodet werden.

All das haben die Ratspolitiker am Donnerstagabend einmütig zur Nebensache erklärt, die Plätze sollen schnell und im Dorf entstehen, so ihre Weisung an die Verwaltung. Bürgermeister Uwe Sternbeck wies darauf hin, dass sich damit möglicherweise andere Projekte verzögern würden. Und ob für die neue Gruppe auch Personal gefunden werde, sei ebenfalls noch fraglich.

In Helstorf sollen nach Ratsentscheidung keine Container aufgestellt werden. Der Ortsrat hatte das gefordert, um eine Lücke bis zur Fertigstellung von Erweiterungsräumen zu füllen. Die ebenfalls geforderte Erweiterung in Mardorf sehen Rat und Ortsrat als nicht ganz so dringlich an, dort gibt es noch drei freie Plätze. Und eine geforderte Erweiterung des Kindergartens Poggenhagen um eine Hortkleingruppe hat der Rat ebenfalls auf den Weg gebracht.

Stadt zahlt keinen Zuschuss mehr für Busfahrkarten

Heftigen Streit gab es am Donnerstag im Rat um den Plan, künftig Grundschülern aus Wulfelade und der Kernstadt keine Zuschüsse mehr zu Busfahrkarten zu zahlen. Die Stadt hatte für beide Gruppen Sonderregelungen getroffen. Für die Wulfelader, die nach Mariensee fahren mussten, übernimmt sie bislang das Fahrgeld in den Sommermonaten, in denen die Region nicht zahlt. Eigentlich sind nur Kinder dazu berechtigt, deren Schulweg mehr als zwei Kilometer beträgt. Diese Regelung sei getroffen worden, bevor der Fuß- und Radweg entlang der Landesstraße zwischen den Dörfern gebaut wurde, erläuterte Bürgermeister Uwe Sternbeck.

Auch Schüler aus dem ehemaligen Einzugsgebiet der Grundschule am Goetheplatz in der Kernstadt müssen jetzt weitere Wege zurücklegen, auch für sie gab es eine Sonderregelung, die der Rat nun aufgehoben hat. Damit wolle man die Gleichbehandlung sicherstellen, argumentierte Christina Schlicker (SPD). Günter Hahn (UWG) sowie Ute Bertram-Kühn und Thomas Iseke von der FDP wollten zumindest für Wulfelade erreichen, dass die Sonderregelung weitergeführt wird. Doch sie wurden überstimmt.

Von Kathrin Götze

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