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Nachrichten Hagen bekommt fünf Hektar großes Baugebiet
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Hagen bekommt fünf Hektar großes Baugebiet
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18:23 17.09.2019
Die Raiffeisen-Volksbank will die Grundstücke erschließen und vermarkten. Quelle: Kathrin Götze
Hagen

Das Neustädter Land weist Baugebiete aus – auch Hagen will nicht nachstehen. Für die neuen Einwohner haben die Hagener sogar ein Filetstück ausgewählt: Eine Ackerfläche an der Hagener Straße zwischen Ortszentrum und Bahnhof scheint wie geschaffen für die Besiedlung. „Vor dem Linnenbalken“, heißt das Flurstück mit rund fünf Hektar, das beplant werden soll.

Raiffeisen-Volksbank will Grundstücke erschließen

Die Regie führt die ortsansässige Raiffeisen Volksbank Neustadt eG, die auf dem Areal hinter dem Autohaus nach und nach rund 50 Wohneinheiten schaffen will – großteils gern Einfamilienhäuser, doch auch für Mehrfamilienhäuser reicht der Platz, wenn es politisch gewünscht sei, sagt Bankvorstand Frank Hahn. Das Geldinstitut werde nur die Erschließung übernehmen und den Käufern bei der Bebauung freie Hand lassen. „An der anderen Seite des Ortes hatten wir ein Baugebiet mit Bauträgerbindung, diesmal wollen wir es freigeben“, sagt Hahn, der auch in Ortsrat und Dorfgemeinschaft aktiv ist. Hagen besitzt zwar eine Gestaltungssatzung, aber die gilt nur für den Ortskern mit seinen historischen Gebäuden und Backsteingehöften.

Drei Abschnitte sind geplant

Geplant sind drei Bauabschnitte, die nacheinander erschlossen werden könnten, sagt Hahn. Im regionalen Raumordnungsprogramm kommt Hagen mit seiner guten Infrastruktur der Titel „ländlich strukturierte Siedlung mit Ergänzungsfunktion Wohnen“ zu. Was wenig beeindruckend klingt, bedeutet immerhin, dass das Dorf mehr neue Bauplätze anbieten darf, als zur sogenannten Eigenentwicklung nötig sind. 20 Grundstücke im ersten Abschnitt, dann noch mal je 15 im zweiten und dritten, so sieht es die vorläufige Planung der Raiffeisen-Volksbank vor.

Interessenten stehen schon auf einer Warteliste

Am Westrand des Gebiets ist ein bepflanzter Wall vorgesehen. Er soll die bebauten Flächen zum angrenzenden Ackerland abgrenzen und „eingrünen“, wie es heißt. Ein Hinweisschild steht auf der Fläche, erste Interessenten hätten sich bereits gemeldet und stünden auf einer Warteliste, berichtet Hahn. Wenn die politischen Vorentscheidungen gefallen sind, könne man wohl zum Jahresende Reservierungen vornehmen, sagt er. Mit einem Baubeginn sei wohl nicht vor dem vierten Quartal 2020 zu rechnen.

Ortsratssitzung muss erst neu terminiert werden

Um den Plan umsetzen zu können, ist zunächst eine Änderung des Flächennutzungsplans nötig. Diese sollte der Ortsrat eigentlich in einer Sitzung am Mittwoch, 25. September, behandeln. Doch die Sitzung muss verschoben werden: Wegen des Computerausfalls in der Stadtverwaltung konnten die Einladungen nicht rechtzeitig verschickt werden. Nun müsse zunächst ein neuer Termin festgesetzt werden, heißt es.

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Von Kathrin Götze

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