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Nachrichten Caren Marks diskutiert mit BBS-Schülern über Europa
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Caren Marks diskutiert mit BBS-Schülern über Europa
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16:51 25.03.2019
Bundestagsabgeordnete Caren Marks spricht mit Schülern der BBS Neustadt über Europa-Themen. Quelle: Mirko Bartels
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Neustadt

Die Themen liegen auf der Hand: „Wie stehen sie zum Friday for Future, dem Artikel 13 und dem Brexit?“ Das waren nur einige der politischen Fragen, die rund 30 Schüler der Berufsbildenden Schule (BBS) Neustadt der Bundestagsabgeordneten Caren Marks bei ihrem Besuch zum Europa-Projekttag an Schulen stellten. Auch die Nachhaltigkeit und der US-Präsident Donald Trump wurden zum Gesprächsstoff.

Die Schüler hatten sich gut vorbereitet: An fünf Stationen gab es Schauwände zu den Schwerpunktbereichen, die ihnen ganz besonders am Herzen liegen, wenn es um die Europäische Union geht. „Wir haben das Thema im Unterricht behandelt und haben da auch auf einen Großteil der Fragen erarbeitet, die wir heute der Abgeordneten stellen möchten“, sagt Lehrerin Heike Fleck.

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Bundestagsabgeordnete Caren Marks spricht mit Schülern der BBS Neustadt über Europa-Themen. Quelle: Mirko Bartels

Vor der Diskussionsrunde wird mit einem kleinen Rundgang durch die Ausstellung gestartet: Europa im Allgemeinen steht da ebenso auf dem Programm wie konkrete Fragen aus der aktuellen Tagespolitik, die die Schüler interessieren. Erste, direkte und offene Gespräche gibt zwischen Schülern und Staatssekretärin bereits bei den Stellwänden. Wie steht die Abgeordnete zum Schule-Schwänzen am „Friday for Future“, das interessiert Leony, Alina-Leila, Marie und Tamara besonders.

„Ich finde es wichtig eine Meinung zu haben, zu dieser auch zu stehen und dafür aktiv zu werden“, antwortet Marks. Sie könne das Engagement der Jugendlichen durchaus nachempfinden, habe als 14-jährige ebenfalls demonstriert. Damals sei sie gegen die Atomkraft auf die Straße gegangen. Wichtig sei, dass man die eigene Meinung vertrete und der Wille zu Demonstration aus einem selbst heraus komme. Eventuelle persönliche Konsequenzen müsse jeder selbst im Auge haben. „Die muss man auch bereit sein zu tragen“, sagt die Abgeordnete. Schließlich sei auch das Teil der freien Meinungsäußerung.

Weiteren Gesprächsstoff gibt es wenige Meter weiter: „Artikel 13 – Zensiert“ und „Brexit“ steht da in großen Buchstaben auf den Stellwänden. Umfangreiche Themen die sich in der Diskussionsrunde nur anschneiden lassen, ebenso wie Populismus und Nachhaltigkeit. Und weil auch die Lehrer Fragen an die Bundespolitikerin haben, muss manche Schülerfrage unbeantwortet bleiben.

Von Mirko Bartels