Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Brücke bei Bordenau wegen Hochwasser gesperrt
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Brücke bei Bordenau wegen Hochwasser gesperrt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:46 25.02.2020
Am Dienstag sperren Mitarbeiter der Straßenmeisterei Ronnenberg die Kreisstraße 335 zwischen Bordenau und Poggenhagen für den Verkehr.
Am Dienstag sperren Mitarbeiter der Straßenmeisterei Ronnenberg die Kreisstraße 335 zwischen Bordenau und Poggenhagen für den Verkehr. Quelle: Mirko Bartels
Anzeige
Bordenau

Die anhaltenden Regenfälle sorgen in weiten Teilen Niedersachsens für rasch ansteigende Flusspegel. Die Leine ist bereits vielerorts über die Ufer getreten und hat angrenzende Wiesen überflutet. Nun ist die erste Straße im Stadtgebiet aufgrund des Hochwassers nicht mehr befahrbar. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Ronnenberg haben Dienstagmittag die Kreisstraße 335 zwischen Bordenau und Poggenhagen für den Verkehr gesperrt. Gegen 12 Uhr hatte der Leine-Pegel bei Neustadt eine Höhe von 4,21 Metern erreicht. Bei Bordenau drückte zu dieser Zeit das Wasser nahe der Brücke über die Alte Leine auf die Straße und machte diese unpassierbar. In den drei Tagen zuvor war der Pegel bei Neustadt um 1,65 Meter angestiegen.

Dienstag Mittag drückte erstes Wasser auf Höhe der Brücke über die Alte Leine auf die Straße. Quelle: Mirko Bartels

Nicht durch das Wasser fahren

Autofahrer, die aus Bordenau Richtung Neustadt wollen, müssen nun über die Bundesstraße 6 ausweichen. „Fahrer aus dieser Richtung sollten jetzt die Auffahrten in Bordenau oder Frielingen und die Abfahrten an der Mecklenhorster Straße, Leinstraße oder Himmelreich nehmen“, sagt der städtische Verkehrskoordinator Benjamin Gleue. Wer aus Poggenhagen nach Bordenau möchte, muss ebenfalls über Neustadt und die B6 fahren. Eine Umleitung werde nicht extra ausgeschildert. Er warnt alle Verkehrsteilnehmer davor, durch die überfluteten Bereiche zu fahren: Die Strömung ist stärker, als mancher meint.

Lesen sie auch:

Von Mirko Bartels