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Nachrichten Abriss der Gymnasium-Sporthalle hat begonnen
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Abriss der Gymnasium-Sporthalle hat begonnen
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18:07 09.07.2019
Alles muss raus: Die Mitarbeiter einer Fachfirma beginnen, das Inventar zu entsorgen. Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

Der Abriss der Sporthalle am Gymnasium hat begonnen. Bevor der große Bagger kommt, gibt es für die Mitarbeiter der Stadtnetze Neustadt und einer Fachentsorgerfirma aus Sulingen noch einiges zu tun, denn die Nebenräume der maroden und einsturzgefährdeten Halle waren zum Teil noch in Benutzung. Dazu gehörten die Werkräume des Gymnasiums sowie Umkleiden. Sanitärräume und eine Wärmeübergabestation des Blockheizkraftwerks, das neben Sporthalle und Schulgebäude auch das benachbarte alte Hallenbad heizte.

Das ist nun vorbei, die entsprechende Versorgungsleitung ist stillgelegt. Der Heizungsraum wird zukünftig nicht mehr benötigt. Eine neues Gebäude mit Heizanlage zwischen Altbau und Parkplatz soll künftig die Unterrichtsräume mit Wärme versorgen. Die notwendigen Rohre werden gerade geschweißt, der Bau beginnt in den nächsten Tagen, die Anlage soll bis zum neuen Schuljahr den Betrieb aufnehmen.

Neue Container für die Schüler

Neue Unterrichtscontainer stehen bereits für das nächste Schuljahr bereit. Diesmal sind sie auf dem Parkplatz platziert, in der Nähe des ehemaligen Einstellplatzes für Fahrräder und gegenüber dem Schulgebäude. Die Modulbauten zwischen Gymnasium und Sporthalle sollen entfernt werden, sie würden während der Baumaßnahme nur störend im Weg stehen. Der Durchgang zwischen Lindenstraße und Gaußstraße ist für die nächste Zeit geschlossen.

Im Inneren der maroden Halle wird schon fleißig gewerkelt: Türen und Schränke landen erst in einer Baggerschaufel und anschließend in den bereitgestellten Containern. „Es gibt viel zu tun, bevor man wirklich etwas sieht“, sagt einer der Mitarbeiter des Entsorgers. Das so genannte Entkernen des Gebäudes nimmt mehr Zeit in Anspruch als der wirkliche Abriss, wissen auch die Arbeiter vor Ort. Elektro, Plastik, Holz, Metall – alles muss getrennt werden. Sonderabfälle ohnehin.

Hallenboden trägt schwere Maschinen nicht

Der Boden der Haupthalle stellt die Arbeiter vor eine weitere Herausforderung: Er trägt keine schweren Maschinen. Wie viel Handarbeit nötig wird, steht noch nicht fest. Ein Blick in die leerstehenden Räume rechts und links des langen Gangs, den viele Jahre Tausende Schüler auf dem Weg in ihre Sporthalle oder zum Gymnastikraum nutzten, offenbart, was übrig bleibt, wenn Gebäude plötzlich nicht mehr genutzt werden können: Sporturkunden und Schuhe finden sich dort ebenso wie Musikkassetten und von der langen Nutzung verschlissene Bälle. Eine Menge erinnert noch an den gemeinsamen Betrieb der Halle durch Schule und TSV Neustadt.

Baubeginn für neue Halle soll Anfang 2020 sein

Der Baubeginn für die neue Sportstätte, die an gleicher Stelle entstehen soll, ist für Anfang 2020 terminiert – ab Anfang 2021 soll das Pendeln zu den Sporthallen anderer Schulen für die Schüler ein Ende haben. Neben dem Schulsport soll die neue Halle auch dem Vereinssport zur Verfügung stehen – beispielsweise für Training und Spielbetrieb der Neustädter Basketballer (Temps-Shooters) mit ihrer erfolgreichen Jugendabteilung und dem TSV Neustadt. Die Sporthalle mit drei Sporthallenfeldern soll Schätzungen zufolge rund 6,5 Millionen Euro.

Gutachter raten von Kelleranlage ab

Ein tiefer Keller, wie er in den Plänen für den Neubau noch vorgesehen ist, könnte das Projekt deutlich erschweren und verteuern. Das geht aus einer neuen Drucksache der Stadtverwaltung für die Ratsgremien hervor. Zwei Fachunternehmen haben eine Machbarkeitsstudie erstellt. Sie schätzen das Grundwasser, das an dieser Stelle etwa einen Meter unter dem Boden ansteht, als „schwach betonaggressiv“ ein. Wegen eines hohen Eisengehalts könnte es bei einer Absenkung während des Baus nicht in die Regenwasserkanalisation eingeleitet werden, sondern müsste in den Schmutzwasserkanal. Alles in allem würde der gewünschte Keller also hohen Aufwand während der Bauzeit bedeuten, die Verwaltung rät, darauf zu verzichten.

Von Mirko Bartels

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