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Nachrichten Baubeginn im Norden nicht vorm nächsten Jahr
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Baubeginn im Norden nicht vorm nächsten Jahr
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17:37 08.01.2018
Auf der Neustädter Straße in Esperke werden Autofahrer von Straßenschäden ausgebremst. Quelle: Benjamin Behrens
Esperke/Helstorf/Mandelsloh

 Vor 2019 wird es nichts mit zwei wichtigen Infrastrukturprojekten im Norden der Stadt. Sowohl der Ausbau der Ortsdurchfahrt Esperke als auch der Bau des Radwegs Helstorf-Mandelsloh verzögern sich soweit, dass an einen Baubeginn in diesem Jahr nicht mehr zu denken ist, wie Friedhelm Fischer berichtet, der Leiter des Fachbereichs Hannover der Landesstraßenbaubehörde. Sein Fachbereich ist bei beiden Projekten für die Planung und Vorbereitungen zuständig, die Ausführung begleiten dann die Kollegen aus Nienburg

Was die Ortsdurchfahrt angeht, habe es Verzögerungen im Planfeststellungverfahren gegeben, sagt Fischer. Insbesondere ging es in der Diskussion um Einwendungen von Anliegern, die sich an den Kosten beteiligen sollen. Von 40 Meter vor der Einmündung der Langen Straße im Süden bis 40 Meter hinter der Hoper Straße im Norden soll die Straße inklusive dem Unterbau erneuert werden, je zwei Meter breite Gehwege sollen in Warmeloh auf der westlichen Straßenseite sowie in Esperke auf der östlichen Straßenseite geschaffen werden. Der Zustand der Straße ist schon seit langer Zeit alarmierend. Auch die Planung ist schon seit langer Zeit im Gang, erste Vorentwürfe wurden dem Ortsrat Helstorf im Jahr 2013 vorgelegt.

Für den Radweg zwischen Helstorf und Mandelsloh, 1,23 Kilometer lang, sei die Planfeststellung passiert, berichtet Fischer, auch die Ausführungsplanung sei fertig. Aktuell sei man mit dem Grunderwerb beschäftigt. Im Übrigen müsse sich die Behörde ein neues Ingenieurbüro suchen. „Damit haben wir aktuell oft zu tun, die Büros sind ausgelastet“, sagt Fischer. Allzu lange werde das den Fortgang jedoch hoffentlich nicht aufhalten. „Es kann nächstes Jahr losgehen, wenn die Haushaltsmittel zur Verfügung stehen“, sagt Fischer.

Auch die Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner (CDU) und Stefan Birkner  (FDP) hätten sich kürzlich nach dem Stand der Dinge erkundigt. Das Projekt befindet sich seit mittlerweile fünf Jahren regelmäßig im Zustand „kurz vor dem Bau“. Bei einem Ortstermin im Jahr 2016 hatte die damals zuständige staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Daniela Behrens  (SPD) gesagt, ihr Wunschtermin für den Spatenstich sei im Herbst/Winter 2017. Behrens ist inzwischen zurückgetreten, der Radweg noch immer in Vorbereitung. Und das, obwohl nach mindestens 20 Jahren wiederkehrender Forderungen aus beiden Dörfern die Stadt bereits in Vorleistung getreten ist und für das land die Planung übernommen hat.

Das ist inzwischen nahezu Standard, wenn eine Kommune will, dass ein Projekt auch umgesetzt wird, wie Fischer durchblicken lässt. Den Forderungen nach einem Radweg zwischen Suttorf und Basse räumt er nach derzeitigem Stand keine großen Chancen auf Verwirklichung ein. „Wir haben im Land jedes Jahr nur fünf Millionen Euro für Radwege“, erläutert Fischer. Aktuell habe allein sein Fachbereich – der größte von 13 im ganz Niedersachsen – eine Liste von 90 Projekten, die vorgeplant und als dringlich eingestuft sind. „Ich glaube nicht, dass wir diese Liste noch in meiner Dienstzeit abarbeiten“, sagt Fischer

Von Kathrin Götze

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