Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Umweltschützer untersuchen Brunnenwasser in Lehrte
Region Lehrte Nachrichten Umweltschützer untersuchen Brunnenwasser in Lehrte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:51 15.07.2019
Milan Toups (links), Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst, und Projektleiter Harald Gülzow analysieren eine Brunnenwasserprobe im Labormobil. Quelle: Gerhard Seybert, Medien & Presse
Anzeige
Lehrte

Ob das Wasser aus dem eigenen Brunnen für Befüllen des Planschbeckens, zum Gießen, als Tränkwasser für Tiere oder sogar zum Trinken geeignet ist, können Gartenbesitzer am Mittwoch, 24. Juli, vor dem City-Center in Lehrte überprüfen lassen. Von 15 bis 17 Uhr hält dort das Labormobil der gemeinnützigen Organisation VSR-Gewässerschutz. Diplomphysiker Harald Gülzow und Milan Toups, Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst, nehmen Wasserproben entgegen.

Eine Untersuchung auf den Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wird gegen eine geringe Kostenbeteiligung von 12 Euro schon vor Ort durchgeführt. Die Bürger können ihre Ergebnisse gegen Ende der Aktion abholen. Gegen weitere Kostenbeteiligungen werden umfangreichere Untersuchungen auf Parameter wie Eisen, Phosphat oder Bakterien angeboten. Das Ergebnis dieser Analysen wird mit einer Bewertung per Post zugesandt.

Anzeige

Proben am besten in Mineralwasserflaschen mitbringen

Laut Gülzow kann Nitrat zum Beispiel ins Grundwasser gelangen, wenn Landwirte und Gartenbaubetriebe Gülle, Gärreste und Mineraldünger auf die Felder aufbringen. „Wasser mit höheren Nitratkonzentrationen ist aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Trinken geeignet. Auch die Verwendung zum Befüllen eines Planschbeckens oder Teichs wird eingeschränkt“, erklärt der Experte.

Das Team vom VSR-Gewässerschutz berät anhand der Messergebnisse, wofür das Brunnenwasser geeignet ist. Damit die Ergebnisse auch aussagefähig sind, sollen zur Probenahme und zum Transport Mineralwasserflaschen genutzt werden. Besonders geeignet sind dabei bis zum Rand gefüllte 0,5-Liter-Flaschen aus Kunststoff.

Von Katja Eggers