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Nachrichten Lehrte: Polizei ermittelt gegen Reifenstecher
Region Lehrte Nachrichten Lehrte: Polizei ermittelt gegen Reifenstecher
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00:20 11.02.2019
Eine Überwachungskamera filmte den Rentner offenbar bei einer Tat. Quelle: Symbolbild
Lehrte

Die Polizei Lehrte ermittelt derzeit in einem besonderen Fall von Sachbeschädigung. Dabei soll ein Rentner über Jahre hinweg immer wieder die Reifen von Autos zerstochen haben, die vor dem Mehrfamilienhaus in Lehrte parkten, in dem er wohnt.

Als sich ein genervter und selbst mehrfach betroffener Nachbar, der selbst schon zwei Anzeigen gestellt hatte, irgendwann nicht mehr anders zu helfen wusste, installierte er eine Überwachungskamera – und konnte den mutmaßlichen Reifenstecher damit schließlich offenbar überführen. Nach Informationen dieser Zeitung soll das Video den Senior im Januar auf frischer Tat zeigen. Der aufmerksame Nachbar ging daraufhin mit dem Filmmaterial zur Polizei.

Mario Mantei, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes im Polizeikommissariat Lehrte, bestätigt auf Anfrage, dass die Polizei inzwischen Ermittlungen aufgenommen hat. Weitere Informationen wollte er mit Verweis auf die laufenden Untersuchungen nicht geben. Wie oft der mutmaßliche Täter in Autoreifen gestochen hat, sagte er daher nicht. Nur so viel ließ Mantei verlauten: „Es gab in der Vergangenheit Fälle mit ähnlichem Vorgehen an ähnlicher Stelle, sodass der Schluss nahe liegt, dass es sich um denselben Täter handelt.“ Nach Informationen dieser Zeitung soll der mutmaßliche Täter bereits seit 2014 wiederholt die Reifen parkender Autos mit einem spitzen Gegenstand zerstochen haben, die vor besagtem Haus in Lehrte geparkt waren.

Auch bei Pflegedienst wurden Reifen zerstochen

Doch es waren nicht nur die Autos von Anwohnern betroffen. Auch die Dienstfahrzeuge eines Pflegedienstes sowie Privatfahrzeuge von dessen Mitarbeitern wurden beschädigt. Laut der Geschäftsführerin des betroffenen Pflegedienstes sind drei Fälle angezeigt worden. Die Verfahren seien seinerzeit wegen fehlender Beweise jedoch eingestellt worden. Da im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten Reifen an gleich mehreren Autos zerstochen worden waren und die zuständige Vertragswerkstatt Urlaub hatte, habe das Pflegedienst-Team vor großen Herausforderungen gestanden. Mitarbeiter mussten deshalb kurzfristig umdisponieren und unter anderem auf private Autos umsteigen, berichtet die Geschäftsführerin.

Zu Sachbeschädigungen von Autos kommt es laut Ermittlungsleiter Mantei sowohl im Lehrter als auch im Sehnder Stadtgebiet „immer mal wieder“. Wie diese Taten bestraft würden, hänge unter anderem jedoch von der Häufigkeit, den Gründen und der Einsicht des Täters ab, erklärte Mantei.

Von Katja Eggers

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