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Region Lehrte Nachrichten Gartenzaun wurde schon 13 mal umgefahren
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00:19 18.03.2019
Matthias Schroeder ärgert sich über Autofahrer, die den Zaun von seinem Grundstück übersehen und beschädigen. Quelle: Patricia Oswald-Kipper
Ahlten

Matthias Schroeder ist verärgert. Immer wieder verursachen Autofahrer Schäden an seinem Grundstück, indem sie beim Wenden seinen Zaun umfahren. Doch seine Bitte, eine höhere und stabilere Abgrenzung an der Stelle bauen zu dürfen, hat die Stadt nun abgelehnt.

„Immer wieder fährt uns hier jemand aufs Grundstück“, sagt Schroeder. Der Familienvater wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern an der Straße Am Sportplatz in Ahlten. Schräg gegenüber von seinem Haus befindet sich der Eingang zum Seniorenheim. Dort gibt es öfter sogenannten Bring- und Holverkehr. „Die Krankenwagen, die häufig wegen Krankentransporten hier halten, sind genauso Verursacher der Schäden am Zaun wie Müllwagen“, hat Schroeder beobachtet.

Schon 13 Unfälle in vier Jahren

Die Unfälle würden meist beim Rückwärtsausparken geschehen, meint Schroeder. Dabei würden die Autofahrer den 80 Zentimeter hohen, grünen Maschendrahtzaun offenbar übersehen. Die Folge: Schon 13 mal krachte es bei ihm am Grundstück. Meist tagsüber, als die ganze Familie außer Haus war. Von den 13 Unfallschäden, die Schroeder seit 2014 registriert hat, haben sich nur drei Fahrer bei ihm anschließend gemeldet, um den Schaden über ihre Versicherung ausgleichen zu lassen. Die Kosten sind nicht unerheblich. 800 bis 1000 Euro koste es, den Zaun an der Stelle zu erneuern, rechnet der Ahltener vor. Die schiefen Metallpfosten müssten zunächst gelöst und anschließend neue Pfosten wieder betoniert werden. „Das meiste ist die eigene körperliche Arbeit und die Zeit“, so Schroeder.

Aufgrund der Vielzahl der Unfälle hat Schroeder bei der Stadt darum gebeten, an der Stelle einen etwas höheren und massiveren Zaun – etwa aus Holz – setzen zu dürfen. „Vielleicht fällt er dann mehr ins Auge und wird dann von den Fahrern nicht so häufig übersehen.“ Laut Bauplan sind allerdings in dem Wohngebiet nur Grundstückseinfriedungen von 80 Zentimeter Höhe erlaubt.

Die Höhe der Einfriedung ist im Bebauungsplan geregelt

Bei der Stadt sieht man in dem Fall momentan keinen Handlungsbedarf. Nach einem Ortstermin habe man mit der Müllabfuhr eine Übereinkunft gefunden, bei der Abholung an anderer Stelle zu wenden, damit der Zaun der Schroeders nicht mehr gefährdet sei, sagt Stadtsprecherin Nele Domin. Die zulässige Höhe der Einfriedung in dem Gebiet werde zudem im Bauplan klar beschrieben. „Da sind keine Ausnahmen möglich.“ Dieses gehe nur über eine Änderung des Bebauungsplans. „Und die müsste man in dem Fall beantragen“, sagt Domin.

Von Patricia Oswald-Kipper

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