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Nachrichten Keller brennt aus: Einfamilienhaus nach Feuer nicht mehr bewohnbar
Region Lehrte Nachrichten

Lehrte: Feuerwehr löscht Kellerbrand in Wohnhaus in Ahlten

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13:35 22.08.2021
Bei einem Feuer im Keller eines Wohnhauses in Ahlten entsteht enormer Schaden.
Bei einem Feuer im Keller eines Wohnhauses in Ahlten entsteht enormer Schaden. Quelle: Achim Gückel
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Ahlten

In einem Wohnhaus an der Straße Im Bodenteichsfeld ist es am späten Sonntagvormittag zu einem Feuer gekommen. Jetzt ist das Gebäude vorerst unbewohnbar. Menschen kamen bei dem Brand nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. Der vorsichtshalber angeforderte Rettungshubschrauber Christoph IV musste nicht landen. Wie hoch der finanzielle Schaden an dem Haus ist, steht noch nicht fest.

Der Alarm ging bei der Feuerwehr um kurz von 11.30 Uhr ein. Als die Einsatzkräfte an dem Wohnhaus eintrafen, drang bereits dichter Qualm aus den Fenstern. Laut Stadtbrandmeister Jörg Posenauer, der als Ahltener selbst an der Einsatzstelle war, war das Feuer in einer Waschküche im Keller ausgebrochen. Dieser Raum sei vollständig ausgebrannt. Auch alle anderen Kellerräume seien komplett verrußt.

Defekt in elektrischem Gerät?

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Möglicherweise habe es einen Defekt in einem Wäschetrockner in der Waschküche gegeben, meint Posenauer. Das sei aber noch nicht gesichert.

Rund 40 Einsatzkräfte sind angerückt, um das Feuer in dem Wohnhaus in Ahlten zu löschen. Quelle: Achim Gückel

Der Rauch aus dem Untergeschoss drang in alle Stockwerke und quoll auch aus den Fenster im Obergeschoss. Die Feuerwehr musste mehrere Trupps unter Atemschutz in das Wohnhaus schicken, um die Flammen zu löschen. Anschließend habe man noch Brandreste aus dem Keller herausholen müssen, sagte Posenauer. Auf diese Weise werde sichergestellt, dass das Feuer nicht über versteckte Glutnester wieder ausbrechen kann.

40 Helfer und Retter sind im Einsatz

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich drei Bewohner des Hauses rechtzeitig ins Freie begeben. Sie blieben unverletzt. Wann sie wieder in ihr Haus zurückkehren können, ist unklar.

Laut Posenauer waren am Sonntagmittag etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Bodenteichsfeld im Einsatz. Die Wohnstraße musste während des von einigen Schaulustigen beobachteten Einsatzes voll gesperrt werden.

Von Achim Gückel