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Region Lehrte Nachrichten Siedlung am Hohnhorstsee wird erstmals zur Stöbermeile
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14:38 02.08.2019
Mit Infozetteln und Standplänen: Die Organisatoren Heike Fairbairn (von links), Udo Gallowski sowie Sandra Schubert und ihre Kinder Lennart (links) und Jannis machen am Herzogweg Werbung für ihren Straßenflohmarkt. Quelle: Katja Eggers
Lehrte

Was die Dörfer können, muss doch auch in der Kernstadt möglich sein. Das haben sich jetzt Anwohner des Herzogswegs gedacht und quasi als Pendant zu Dorfflohmärkten wie etwa in Immensen erstmals einen privaten Straßen- und Garagenflohmarkt in Lehrte auf die Beine gestellt.

Die Siedlung am Hohnhorstsee soll dabei am Sonntag, 11. August, zur Stöbermeile für Schnäppchenfreunde werden. Von 10 bis 16 Uhr bauen Anwohner dann vor ihren Häusern sowie in ihren Vorgärten und Garagen Stände mit typischer Flohmarktware auf. Diese stehen am Herzogweg, der Yorkstraße, der Otto-Bödecker-Straße, der Von-Borcke-Straße, der Blücherstraße, der Lützowstraße, der Steinstraße ab Blücherstraße sowie in den Straßen Am Stadtpark und Vor der Hohnhorst.

30 Anmeldungen für 40 Stände liegen vor

„Verkauft werden darf alles außer Waffen und Neuwaren“, erklärt Udo Gallowski vom Organisationsteam. Damit Besucher wissen, wo es überall Stände gibt, sind die Grundstücke der Teilnehmer mit Luftballons am Gartenzaun gekennzeichnet. Die Organisatoren haben zudem Straßenpläne drucken lassen, auf denen sämtliche Standorte der Flohmarkthändler vermerkt sind. Besucher können die Pläne am Info-Punkt an der Ecke von Herzogweg und Yorkstraße bekommen.

Bisher liegen Gallowski rund 30 Anmeldungen mit fast 40 Flohmarkständen vor. Mancher Standbetreiber hat auf seinem Grundstück auch noch Stände von Gästen. Gallowski ist von der guten Resonanz positiv überrascht. „Ich dachte nicht, dass sich auf unseren Aufruf gleich so viele Anwohner melden, die mitmachen möchten.“ Der Flohmarkt sei zunächst mal eine Art Testballon. „Wir wollten erstmal gucken, wie’s so läuft“, erklärt Gallowski, der selber am Herzogweg wohnt.

Im nächsten Jahr auch gern größer

Die Idee zu Lehrtes erstem privat organisierten Straßenflohmarkt ist bei einem Treffen unter Nachbarn entstanden. „Es ist so schade, dass es in einer so großen Stadt wie Lehrte keinen größeren Flohmarkt mehr gibt – da dachten wir uns, dass wir da doch einfach selber mal was anschieben“, erzählt Gallowskis Nachbarin Heike Fairbairn. Aus organisatorischen Gründen haben die Macher den Straßenflohmarkt bewusst klein gehalten. „Wenn die Veranstaltung erfolgreich verläuft, wäre eine Erweiterung des Bereiches im nächsten Jahr aber sicher denkbar“, sagt Gallowski.

Für den Straßenflohmarkt sind noch Nachmeldungen möglich. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Gallowski unter Telefon (0177) 6001919 melden. Die Standgebühr beträgt 5 Euro. Eventuelle Überschüsse sollen laut s den Kindergärten am Hohnhorstweg und der Markus-Kita am Stadtpark zugutekommen.

Derzeit kaum Flohmärkte in Lehrte

Mit Flohmärkten sieht es in Lehrte derzeit eher spärlich aus. In den Vorjahren hatten sie noch regelmäßig auf dem Parkplatz des Obi-Baumarktes stattgefunden. Laut einem Mitarbeiter ist dort aber derzeit nichts geplant. Auch eine Neuauflage des SPD-Frauenflohmarktes am Lehrter Fachwerkhaus ist nach Angaben von Mitorganisatorin Maren Thomschke vorläufig mangels Manpower nicht angedacht.

In der Vergangenheit hatte es in der Kernstadt unter anderem Flohmärkte vor dem Rathaus und als Ferienpassaktion an der Matthäuskirche am Markt gegeben. Auch beim Kinderfest und beim Maibummel des Stadtmarketingvereins sowie beim Parkhauslauf waren Flohmarkstände aufgebaut worden. Beim Fest der Jugend hatte der Stadtjugendring in der Vergangenheit ebenfalls Flohmärkte organisiert.

Seit Mai dieses Jahres bietet das Haus am Lehrter See indes einmal monatlich einen Flohmarkt in seinem Biergarten an. Im April hatte jüngst ein Flohmarkt im Evangelischen Altenheim scharenweise Besucher ins Rosemarie-Nieschlag-Haus gelockt. „Der Bedarf ist in Lehrte auf jeden Fall da“, sagt Udo Gallowski, der die Veranstaltung seinerzeit federführend organisiert hatte.

Von Katja Eggers

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