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Region Lehrte Nachrichten Almuth Müller sammelt wieder Hilfsgüter für Osteuropa
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00:17 19.04.2019
Diese Mädchen und Jungen in einer Tagesstätte für Kinder mit Behinderungen in Gomel (Weißrussland) freuen sich über die Hilfslieferung aus Arpke. Quelle: privat
Arpke

Seit gut dreißig Jahren bringt Almuth Müller aus Arpke regelmäßig Hilfsgüter nach Osteuropa. Auch in diesem Jahr sammelt sie wieder für einen Transport nach Weißrussland und Moldawien. Von Freitag, 26. April, an nimmt sie zusammen mit anderen Ehrenamtlichen an jedem Freitag zwischen 15 und 17 Uhr Spenden an. Bis Freitag, 21. Juni, können gebrauchte Gegenstände am Zelt auf dem DIA-Gelände, Zum Hämeler Wald 21, abgegeben werden.

Bis zu 10 Kilo Hilfsgüter pro Person und Jahr

Benötigt wird Kleidung für Kinder und Erwachsene, Spielzeug, Schulbedarf, aber auch Werkzeuge, Gartengeräte und Nähmaschinen. Auch Kinderwagen, Roller und Fahrräder sind Gegenstände, die sich viele Menschen in den Republiken Moldau und Belarus (so die offiziellen Namen von Moldawien und Weißrussland) nicht leisten können.

Im September vergangenen Jahres fuhr Almuth Müller mit einer Delegation vom Verein Humanitäre Hilfe Osteuropa nach Weißrussland. Dabei überzeugte sie sich persönlich davon, wie akribisch die Verteilung der Waren in den evangelischen Gemeinden und sozialen Einrichtungen überprüft wird. Bedürftige Menschen, die einen Bezugsschein haben, sagt Müller, dürfen im Jahr bis zu zehn Kilogramm Hilfsgüter in Empfang nehmen. Einrichtungen wie Kinderheime und psychiatrische Kliniken freuen sich vor allem über Bettwäsche, weiß die 60-Jährige. „Ihr müsstet mal in die Gesichter sehen, wie sie lachen und jubeln, wenn sie die Kleidung und Schuhe, Bettwäsche und das Spielzeug bekommen. Es gibt nichts Schöneres“, sagte Valentina, eine Ehrenamtliche, die Hilfsgüter vor Ort verteilte. „Bitte vergesst uns nicht und bringt auch weiterhin Eure Spenden“, fügte die Frau hinzu.

Supermärkte geben Bananenkartons ab

Almuth Müller bittet darum, die Hilfsgüter möglichst in Bananenkartons zu übergeben. Ihr Tipp: „Supermärkte wie Edeka oder Rewe sind oft bereit, diese Kartons kostenlos abzugeben.“ Die Kartons sollten nicht zugeklebt sein und an der Stirnseite mit einem Filzstift beschriftet werden. Ein „D“ kennzeichnet Damenkleidung, „H“ steht für Herrenkleidung und „K“ für Kinderbekleidung. Babykleidung wird mit einem „B“ gekennzeichnet. Ein „Sch“ steht für „Schuhe“ und ein „Sp“ für Spielzeug und Schulbedarf wie Hefte, Bilderbücher und Ranzen. Haushaltswaren wie Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken, Besteck, Töpfe, Pfannen und Werkzeug sollten mit „HW“ ausgewiesen werden. Handarbeitsartikel wie Wolle und Stoffe erhalten ein „W/St“.

Voluminöse Hilfsgüter wie Bettdecken und Wolldecken können in blauen Säcken abgegeben werden. Unverpackt nehmen die Ehrenamtlichen Fahrräder, Roller, Kinderwagen und funktionstüchtige Nähmaschinen entgegen. Auch Gartengeräte, Akkuschrauber und Bohrmaschinen können ohne Verpackung angeliefert werden.

Auch Geldspenden sind erbeten

Die Organisatorin Almuth Müller bittet zudem um Geldspenden, um die Aktion zu finanzieren. „Das ehrenamtliche Engagement der Helfer ist zwar unentgeltlich, aber der Transport bis Belarus kostet etwa 2,50 Euro pro Bananenkarton“, erläutert Müller. Fragen beantwortet sie unter Telefon (05175) 3191652.

Von Gabriele Gerner

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