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Nachrichten Conficup stärkt Teamgeist der Konfirmanden
Region Lehrte Nachrichten Conficup stärkt Teamgeist der Konfirmanden
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08:00 17.06.2019
„Koffer packen“ heißt eine Station beim Conficup, bei der es auf ein gutes visuelles Gedächtnis ankommt. Quelle: Thomas Böger
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Sievershausen

Sie jagen sich gegenseitig Tennisbälle mit Taufsprüchen ab, transportieren Schriftrollen auf Bobbycars und ordnen scheinbar fremdländische Traditionen heimischen Regionen zu: Rund 250 Jungen und Mädchen aus neun Gemeinden des Kirchenkreises Burgdorf mussten am Sonnabend beim Conficup in Sievershausen acht verschiedene Aufgaben lösen. Sie stellten ganz unterschiedliche Anforderungen: Mal waren Verstand und Einfallsreichtum gefragt, mal Geschicklichkeit und Tempo. Allen gemeinsam war jedoch die Beziehung zu der Apostelgeschichte vom Kämmerer aus Äthiopien, der der Bibel zufolge der erste Nichtjude war, der getauft wurde.

Offen sein für Neues

Damit sollte den Konfirmanden laut Kirchenkreisjugendwartin Ann-Marie Meyer gezeigt werden, wie wichtig es sei, offen für Neues zu sein und sich auch einem anderen Glauben zu öffnen. „Und wir haben thematisiert, wie es ist, wenn man fremd in einem anderen Land ist, sich nicht auskennt und die Sprache nicht versteht“, erklärte Meyer, die sich die Aufgaben zusammen mit den anderen Diakonen des Kirchkreises ausgedacht hatte.

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Die Jugendlichen hätten bei den Spielen rund um die Martinskirche durchweg „motiviert mitgemacht“, sagte Meyer. „Das macht Spaß“, bestätigte Konfirmandin Julie, und für Moritz war es wichtig, „dass der Teamgeist dabei gestärkt wird“. Lasse war bei der Taufspruchjagd ein Punkt besonders aufgefallen: „Da konnte man alleine nichts machen – man musste sich gegenseitig helfen.“

Die Superinendentin macht als Betreuerin mit

Der Conficup – früher Konfirmandentag genannt – wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Landesjugendcamp der Evangelischen Landeskirche veranstaltet. Dass er sich nicht nur bei den Konfirmanden großer Wertschätzung erfreut, zeige der Einsatz von Superintendentin Sabine Preuschoff, sagte Meyer: Sie betreute eine der jeweils zweimal vorhandenen acht Stationen.

Von Thomas Böger