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00:34 27.04.2018
Die gemütliche Atmosphäre ist ein Anziehungspunkt des Hoffestes auf dem Adolphshof.
Die gemütliche Atmosphäre ist ein Anziehungspunkt des Hoffestes auf dem Adolphshof. Quelle: privat
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Hämelerwald

Neue Programmpunkte sorgen dafür, dass auch das Stammpublikum nicht das Interesse verliert. Das weiß auch das Team vom Adolphshof. Der Demeterhof südlich von Hämelerwald lädt für Sonntag, 6. Mai, zu seinem alljährlichen Hoffest auf das Gut an der Landesstraße 413 ein. Und erstmals beginnt das Fest mit einem Frühschoppen mit Musik. Dabei geht es ab 10 Uhr bayerisch zu, denn Weißwurst und Brezen kommen auf den Teller.

Der Frühschoppen ist, wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, bereits um 12 Uhr beendet. Aber das Fest, das besonders gern von Familien besucht wird, dauert natürlich länger. Bis 18 Uhr können sich die Besucher den Hof und die angeschlossene Sozialtherapie anschauen. In einigen ausgewählten Bereichen erhalten die Besucher Gelegenheit, bei Führungen hinter die Kulissen des landwirtschaftlichen Betriebs zu schauen. Außerdem wird eine Kräuter- und Pflanzenbörse angeboten. Besonders beliebt bei Kindern und Jugendlichen sind zum einen die Strohburg auf dem Gelände, zum anderen die Ausfahrten zu den Feldern per Treckergespann. In gemächlichem Tempo lassen sich die Gäste auf einem Anhänger durch die Feldmark schaukeln. Märchenstunden, Stockbrotbacken und Spielangebote vervollständigen das Programm für den Nachwuchs.

Ein relativ neuer Anziehungspunkt beim Hoffest ist das Schaukochen unter dem Schauer. Vor zwei Jahren hatte es noch in Eigenregie des Hofs begonnen. Im vergangenen Jahr zeigte mit Martin Bischoff erstmals ein Profi den Besuchern, wie man die Produkte, die auf den Adolphshof erzeugt werden, kulinarisch verarbeiten kann. Probieren konnten die Zuschauer die Gerichte im letzten Jahr nicht. Das soll am 6. Mai anders werden, denn dann gibt es für Interessierte Probierportionen.

Unterhaltung mit Musik von einer Akkordeongruppe bis hin zu einem Klezmer-Ensemble wird es den ganzen Nachmittag über geben. Dazu kommt noch die informative Seite, denn das Umweltzentrum Hannover hat beim Fest einen Stand, und der Adolphshof selbst informiert über die solidarische Landwirtschaft, die dort seit 2013 betrieben wird. Dabei können Interessierte Ernteanteile erwerben und auf diese Weise die nachhaltige Landwirtschaft des Adolphshofs finanzieren und mitbestimmen. Dafür bekommen sie monatlich Produkte des Hofs in sogenannte regionale Depots geliefert. Diese gibt es zurzeit vor allem in Hannover, Langenhagen und Hildesheim. Ein Depot in Burgdorf ist zurzeit im Gespräch.

Von Michael Schütz