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Nachrichten Gemeinschaftsgrabstätten in Arpke möglich
Region Lehrte Nachrichten Gemeinschaftsgrabstätten in Arpke möglich
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14:55 28.10.2018
Auf dieser Rasenfläche sind künftig Urnengemeinschaftsgrabstätten möglich.
Auf dieser Rasenfläche sind künftig Urnengemeinschaftsgrabstätten möglich. Quelle: Michael Schütz
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Arpke

Mit Wohlwollen hat der Ortsrat Arpke bei seiner jüngsten Sitzung die Neufassung der Friedhofssatzung der Stadt Lehrte zur Kenntnis genommen. Für Arpke und seinen Friedhof an der Gemarkung Kreuzkamp geht es konkret um die Aufnahme zusätzlicher Bestattungsformen wie Reihengräber unter Rasen, Sargbeisetzungen unter Rasen für Doppelgräber, Urnenreihengräber unter Rasen und Urnengemeinschaftsgrabstätten. Besonders Letzteres begrüßte Ortsbürgermeister Klaus Schulz (SPD), denn auf dem Friedhof sei bereits vor einiger Zeit eine Rasenfläche für solche Urnengemeinschaftsgräber reserviert worden. Am Rand sind dafür zwei Stelen errichtet worden, auf denen die Namen und Daten der Verstorbenen auf Schildern zu lesen sein werden. Die Gräber selbst bleiben unmarkiert. „Das ist die weitaus günstigste Form der Bestattung“, erklärt Schulz. Es sei damit billiger als die 1300 Euro, die derzeit für ein Urnenreihengrab zu zahlen seien. Mit der neuen Friedhofssatzung könnte die Fläche jetzt belegt werden.

Die neue Friedhofssatzung hatte noch vor wenigen Wochen Unmut erregt – nicht etwa inhaltlich, sondern wegen der verzögerten Bearbeitung im Rathaus. Insbesondere die Hämelerwalder CDU hatte sich noch im August erbost gezeigt, dass der Entwurf nicht wie angekündigt vor den Sommerferien in die Gremien gegangen war. In Hämelerwald seien zurzeit keine Urnenbestattungen mehr möglich, kritisierte seinerzeit der CDU-Vorsitzender Renée-Michael Friedrich. Erst mit der Neufassung der Satzung könne man neue Grabfelder dafür ausweisen. Der Grund der Verzögerung lag bei der ersten Vorlage des Entwurfs im Jahr 2016 in der Bitte mehrerer Ortsräte, darunter Hämelerwald, Ergänzungen aufzunehmen.

Von Michael Schütz