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Region Langenhagen Nachrichten Zwei Millionen: Im Sommer ist Nordtrakt fertig
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00:22 24.02.2019
In luftiger Höhe: Zimmermann Heinrich Könecke trägt den Richtspruch vor. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

Das Ende naht: Nach dem Richtfest am Nordtrakt soll der letzte Bauabschnitt am Langenhagener Haus der Jugend im Sommer fertiggestellt sein. Nach den großen Ferien dürfen dann die Nutzer in das Gebäude am Langenforther Platz rein. Den Neubau des dritten Abschnitts lässt sich die Stadt nach Auskunft von Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch gut zwei Millionen Euro kosten, 800.000 Euro davon trägt der Bund über das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Knapp 50 Gäste aus Rat, Verwaltung und von beteiligten Bauunternehmen haben am Donnerstag an der Zeremonie teilgenommen. Mit der nun letzten Etappe enden später dann die umfangreichen Arbeiten am Haus der Jugend, die 2013 mit der Sanierung des Südtrakts begonnen hatten und 2017 mit dem Mitteltrakt fortgesetzt worden sind. In alle drei Abschnitte investiert die Stadt knapp 4,2 Millionen Euro, einschließlich Zuschüssen von Bund und Land.

In Jugendtreff werden knapp 4,2 Millionen Euro investiert

Die damalige rot-grüne Mehrheit im Langenhagener Rat hatte sich zuvor für die Sanierung des in die Jahre gekommenen Gebäudes entschlossen und politisch durchgesetzt. Nach dem Auftakt am Südtrakt wurde der Mitteltrakt in Angriff genommen. Doch dort wurden später schwere Schäden entdeckt. Es folgten zudem ein Streit zwischen Stadtverwaltung und Architekten, sich verändernde Bauvorschriften und gestiegene Baupreise. Alle Faktoren zusammen brachten den gesamten Zeit-, vor allem aber der Kostenplan ins Wanken. Aus einem Jahr Baustelle wurden in der Folge knapp sechs.

Im Januar letzten Jahres war der nördliche Gebäudeteil des früheren Langenhagener Rathauses an der Godshorner Straße aus dem Jahr 1959 abgerissen worden. Mit dem Abriss des Unabhängigen Jugendzentrums (UJZ) verlor auch der Verein für Sozialarbeit seine Heimstatt – löste sich in der Folge später aber auch wegen fehlender ehrenamtlicher Mitstreiter auf.

Träger für Jugendzentrum wird weiter gesucht

Wer allerdings das im neuen Nordtrakt geplante Jugendzentrum nach Fertigstellung betreiben soll, ist derzeit noch völlig offen. Zunächst hatte sich die Gesellschaft für Behindertenarbeit (GBA) aus Langenhagen wie auch die Stadt selbst dafür beworben. Allerdings fanden beide Konzepte in der Politik nicht die nötige Mehrheit. In der Folge wurde die Trägerschaft erneut ausgeschrieben. Wie Gotzes-Karrasch am Donnerstag auf Anfrage aber berichtete, haben sich neben den beiden bisherigen Bewerbern nun vier weitere Institutionen gemeldet. Aus diesem Grund ist sie auch zuversichtlich, in naher Zukunft einen Namen für den neuen Träger des Jugendzentrums präsentieren zu können. Zuvor wird sich die Politik noch mit den Konzepten der Bewerber befassen und eine Entscheidung treffen.

Mirko Heuer: Der Nordtrakt ist barrierefrei

„Mir gefällt, was ich sehe“, betonte Gotzes-Karrasch beim Richtfest. Es sei schon gut zu erkennen, dass der Jugendtreff im Erdgeschoss einen „tollen Raum mit Zugang zur Terrasse im Innenhof“ erhalten werde. Mit dem Neubau des Nordtraktes vergrößert sich das Haus der Jugend um 550 Quadratmeter auf dann 1850 Quadratmeter Gesamtfläche.

Als baulichen Höhepunkt bezeichnete Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer den gut 100 Quadratmeter großen und vier Meter hohen Jugendtreff-Raum im Erdgeschoss. Diese Höhe sei aber vor allem auch notwendig, damit die beiden darübergelegenen Etagen mit denen des Mitteltrakts ohne Stufen verbunden werden konnten. „Der Übergang zwischen den beiden Gebäudeteilen ist damit barrierefrei“, betonte Heuer am Donnerstag. „Die Wegebeziehungen zu verbessern und das Gebäude den heutigen energetischen und bautechnischen Standards anzupassen“ sind nach Angaben des Verwaltungschefs wesentliche Aspekte bei der Sanierung des historischen Hauses gewesen.

Von Sven Warnecke

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