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17:01 19.12.2013
Von Gerko Naumann
Andreas Werner kommt bei jedem Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit. Quelle: Gerko Naumann
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Langenhagen

Das Umziehen vor und nach der Arbeit gehört für Andreas Werner zur täglichen Routine. Nur etwa drei Minuten dauert es, dann hat der Gruppenleiter Hemd und Krawatte gegen Fahrradhelm und Warnweste getauscht - und umgekehrt. Seit 15 Jahren arbeitet der Hannoveraner bei ThyssenKrupp System Engineering in Langenhagen: „In dieser Zeit habe ich nur zweimal wegen Blitzeis öffentliche Verkehrsmittel genommen, sonst bin ich bei jedem Wetter mit dem Fahrrad gekommen.“ Eine Leistung, die Werner, der privat gar kein Auto besitzt, in seinem Unternehmen den Titel Fahrradkoordinator eingebracht hat.

In dieser Funktion hat er vor einigen Wochen eine Bewerbung für den Wettbewerb „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber 2013“ von Stadt und Region Hannover ausgefüllt. Mit Erfolg: ThyssenKrupp System Engineering ist außer dem Flughafen das einzige Unternehmen aus Langenhagen, das mit der Plakette ausgezeichnet worden ist. Zu Recht findet Werner, denn schließlich reist im Sommer fast jeder fünfte der 125 Mitarbeiter mit dem Rad an. Außerdem hat der Arbeitgeber einiges getan, um ihnen das Umsteigen auf das umweltschonende Verkehrsmittel schmackhaft zu machen: „Es gibt Dienstfahrräder, gute Abstellmöglichkeiten, Duschen, Werkzeug und Luftpumpen“, sagt Werner. Seine größte Motivation bestehe aber darin, morgens bereits erfrischt anzukommen und abends bei der Heimfahrt durchs Grüne entspannt abschalten zu können.

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Das können auch die fünf Prozent der Mitarbeiter des Flughafens, die den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen. Dazu gehört auch Personalleiterin Sandra Ritter regelmäßig. „Wir legen großen Wert auf das Gesundheitsmanagement, das Fahrradfahren ist ein Teil davon“, sagt sie. Zudem werde bei dieser Art der Fortbewegung als positiver Nebeneffekt die Umwelt geschont. Auch ein Grund, warum man immer öfter Handwerker mit dem Dienstfahrrad über das weitläufige Flughafengelände radeln sieht. Ein weiterer Vorteil, den Ritter ausgemacht hat: „Das geht meistens schneller als mit dem Auto.“

Antje Bismark 19.12.2013
Gerko Naumann 18.12.2013
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