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Nachrichten Schützen machen aus der Not eine Tugend
Region Langenhagen Nachrichten Schützen machen aus der Not eine Tugend
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00:15 15.04.2016
Die Vermessungspunkte sind bereits gesetzt: Für den Schützenverein wird künftig kein Platz mehr an der Ecke Walsroder und Wagenzeller Straße  sein. Quelle: Sven Warnecke
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Krähenwinkel/Langenhagen

Das Schützenfest in Krähenwinkel soll nicht sterben - darüber sind sich alle im Verein offenbar im Klaren. Doch nach dem Verlust ihres angestammten Schützenplatzes auf dem Dreieck an der Walsroder und Wagenzeller Straße ist der Vorstand bei der Suche nach einem alternativen Standort im Dorf nicht fündig geworden. Ein ins Auge gefasster Platz habe etwa zu nahe an einem Hof mit Pferdehaltung gelegen - und das hätte mit Blick auf die vom Fest ausgehenden Lautstärke zu erheblichen Problemen geführt.

In der Folge hat sich der Krähenwinkler Schützenchef Manfred Pilgrim an die Schützen-Gemeinschaft Langenhagen gewandt, berichtet deren Vorsitzender Michael Freiberg jetzt dieser Zeitung. Die Schützen-Gemeinschaft ist ein Zusammenschluss der drei Schützenvereine Brink, Langenforth und der Schützengesellschaft Langenhagen, der eigens für die Ausrichtung des Festes gegründet worden war. Zunächst gehe es jedoch nur um die Teilnahme der Krähenwinkler an dem großen Schützenfest im Sommer. "Wir stehen dem positiv gegenüber", betont Freiberg.

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Für den Erhalt des Schützenwesens müssten neue Ideen her, wirbt er. Aus diesem Grunde könne er sich - wie wohl auch die anderen beiden Vereinsvorsitzenden - durchaus vorstellen, die Krähenwinkler als viertes Mitglied in die Schützen-Gemeinschaft aufzunehmen, sagt Freiberg, der zugleich den Langenforther Verein führt.

Während die Schützen in Krähenwinkel ihre Zukunft planen, bereitet der Investor, die Firma Work-Time-Duo aus Garbsen, den Bauantrag vor. Nach Aussage von Wolfgang Pröhl, im Unternehmen für die Vermarktung des Areals zuständig, soll der Antrag bis Juni bei der Verwaltung eingehen. "Noch in diesem Jahr steht der Baubeginn an", gibt Pröhl den Zeitplan vor. Dann entstehen Bereiche für eine Selbsthilfe-Kfz-Werkstatt, eine Autowaschanlage, eine Werkstatt zum Austausch von Autoscheiben und eine Erfinderwerkstatt. "Aber auch ein Molkereibetrieb wird einziehen", kündigt Pröhl an.

Von Sven Warnecke und Antje Bismark

Sven Warnecke 11.04.2016
14.04.2016
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