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Nachrichten Übergang an Gleisen nicht passierbar
Region Langenhagen Nachrichten Übergang an Gleisen nicht passierbar
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19:20 30.07.2013
Von Antje Bismark
Für vier Wochen richtet die Stadt eine Umleitung in Richtung Schützenstraße ein. Quelle: Sabine Erdbrink
Langenhagen

Noch bis voraussichtlich Freitag, 23. August, müssen Autofahrer mit dem Ziel Parkplatz Schützenstraße und Parkhaus des City-Centers die Umleitung fahren. Sie führt von der Bothfelder Straße aus entweder über die Walsroder auf die Konrad-Adenauer-Straße und von dort zur Schützenstraße. Oder Autofahrer erreichen den Bereich von der Bothfelder über die Schönefelder und Konrad-Adenauer-Straße. „Wegen der Vollsperrung können auch Fußgänger den Gleisbereich nicht passieren“, sagt Stadtsprecherin Juliane Stahl. Passanten könnten den Übergang an der Walsroder Straße nutzen oder einer ausgeschilderten Umleitung in Richtung Osten folgen, die in Höhe der Schönefelder Straße über die Gleise führt.

Etlichen Fußgängern war dieser Weg aber zu weit: Sie querten am Dienstag nach Beobachtungen von Wochenmarktbesuchern die Gleise auf freier Strecke, zum Teil mit kleinen Kindern an der Hand. „Das ist eine Zuwiderhandlung auf eigene Gefahr“, sagt Stahl. Sie verweist dabei auf umfangreiche Absperrungen, die die Fußgänger eigentlich von dem gefährlichen Abkürzen abhalten sollen. „Als Verwaltung fehlt uns die personelle Kapazität, um die Baustelle zu kontrollieren. Wir appellieren deshalb an die Vernunft.“

Die Entscheidung, den Übergang zu sperren, habe die Stadt nicht im Alleingang entschieden, betont die Sprecherin. Sie beruhe vielmehr auf Gesprächen mit den Verkehrsbetrieben und mit dem CCL-Management. „Die Beeinträchtigungen sind bei dem jetzigen Vorgehen geringer als bei einer teilweisen Fahrbahnsperrung“, sagt Stahl und fügt hinzu: „Im letzteren Fall hätte die Sperrung acht Wochen gedauert.“ Diese Situation aber habe die Stadt mit Blick auf das Schützenfest von Donnerstag, 29. August, bis Montag, 2. September, verhindern wollen. „Dann soll eine direkte Zufahrt gewährleistet sein.“

Noch bis Oktober entstehen in der Stadt weitere Krippenplätze: Damit finden künftig 338 Kinder bis drei Jahre eine Betreuung. Die Stadt rechnet deshalb nicht mit der befürchteten Klagewelle.

Antje Bismark 30.07.2013

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