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Region Langenhagen Nachrichten Kinder landen erst später im Krähennest
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00:16 27.09.2017
Von Sven Warnecke
Neben den Handwerkern sind beim Richtfest der neuen Kita Krähennest in erster Linie auch die Kinder die Hauptpersonen. Quelle: Sven Warnecke
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Krähenwinkel

Der Bau der neuen Kindertagesstätte in Krähenwinkel namens Krähennest wurde nötig, weil die jetzige Unterkunft für die als Ganztagsschule vorgesehene Grundschule im Dorf benötigt wird. Für etwa 4,6 Millionen Euro errichtet die Stadt deshalb am nördlichen Ende des Wiesenweges am Ernst-Hugo-Weg ein neues Domizil für ihre jüngsten Bürger. Drei Kita- und zwei Krippengruppen sollen dort Platz finden. Auf den knapp 1500 Quadratmetern sind außerdem unter anderem eine Küche und eine Caféteria, Besprechungs- und Kreativraum sowie ein Schlafraum für die Krippenkinder geplant. Die Einrichtung bietet nach Fertigstellung 105 Kindern Platz.

Und der Einzugtermin rückt näher. Geplant ist nunmehr, die Kita im zweiten Quartal nächsten Jahres in Betrieb zu nehmen - später als zunächst vorgesehen. Die Stadt habe Schwierigkeiten gehabt, den Auftrag für die Gestaltung der Außenanlagen zu vergeben, berichtet Bürgermeister Mirko Heuer am Rande des Richtfestes. Es werde überall gebaut, die Unternehmen hätten volle Aufragsbücher. Und ohne komplettes Außengelände dürfen keine Kinder in die Kita, so seien die Bestimmungen, sagt der Verwaltungschef. "Nun haben wir eine Lösung gefunden", betont er und bittet die Kinder als künftige Nutzer noch um ein wenig Geduld.

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Für den Bürgermeister ist das eingeschossige Gebäude schon wegen der Größe "schon eine tolle Kita". Auch angesichts der Ausstattung und Architektur. Allein die sichtbaren Holzbalken im Inneren bezeichnet Heuer als "Schmankerl". Zudem verleihe die Pult- und Flachdachkombination der Kita einen besonderen Charme.

Künftig werden in der Kita Krähennest 37 Mitarbeiter die Kinder betreuen. „Der Platz wird auch perspektivisch ausreichen“, ist sich Maud Lehmann-Musfeldt, Leiterin der Krähenwinkeler Kita, sicher. Und die Kinder seien schon ganz aufgeregt. „Einmal in der Woche schauen sie auf der Baustelle nach dem Rechten", berichtet Lehmann-Musfeldt - und frühstücken dann auch mit den Handwerkern. "Wir freuen uns sehr", sagt die Kita-Leiterin mit Blick auf den baldigen Einzugstermin.

Sven Warnecke 27.09.2017
Rebekka Neander 25.09.2017