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Region Langenhagen Nachrichten GBA möchte weiter Jugendzentrum betreiben
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16:01 11.01.2019
Der neue Nordtrakt für das Haus der Jugend ist bereits im Bau. Quelle: Rebekka Neander (Archiv)
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Langenhagen

Gebaut wird am Haus der Jugend am Langenforther Platz seit geraumer Zeit –abschnittweise. Nun soll als letztes Mitte 2019 soll der Neubau fertig sein. Doch wer das Jugendzen­trum darin betreiben wird, ist noch offen. In der Politik waren sowohl die Bewerbungen der Gesellschaft für Behindertenarbeit (GBA) als auch die der Stadt durchgefallen.

In der Folge startete die Stadt das Verfahren neu. Noch bis zum 18. Januar können sich Interessenten bei der Sozialdezernentin per E-Mail an Monika.Gotzes-Karrasch@langenhagen.de melden. Dabei reicht zunächst eine kurze Interessensbekundung. Für ein ausführliches Konzept soll danach noch Zeit sein.

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Wie Nina Lohse von der Gesellschaft für Behindertenarbeit am Freitag mitteilte, habe ihr Unternehmen sich erneut für die Trägerschaft beworben. „Wir sind überzeugt, dass wir das soziale Angebot der Stadt mit unserem Konzept für das ,Offene-Tür-Angebot’ sehr bereichern würden“, betont sie. Auch die Verknüpfung mit der seit kurzem von der GBA verantworteten Mobilen aufsuchenden Jugendarbeit, kurz Maja, hält die Gesellschaft für die Trägerschaft im Jugendzentrum als zukunftsweisend.

Wie Lohse auf Anfrage weiter berichtet, gebe es in dem neuerlichen Angebot aber keine Nachbesserung. „Wir wissen gar nicht, wo es hakt“, sagt sie. „Bei uns hat sich niemand gemeldet“, ob es vielleicht an der Kosten- oder auch an der Personalstruktur gelegen habe. Die GBA will nun abwarten, ob sie erneut einen Fragenkatalog zugeschickt bekommt, um das angedachte Konzept ein zweites Mal zu erläutert.

Von Sven Warnecke

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