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Nachrichten Müllberge locken Ratten an
Region Langenhagen Nachrichten Müllberge locken Ratten an
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19:13 18.02.2014
Von Antje Bismark
Im Bereich Sonnenweg/Beethovenstraße häuft sich der Müll. Quelle: Antje Bismark
Langenhagen

Das Problem ist nicht neu, aber es verschärft sich nach Einschätzung der Beteiligten: Immer öfter stellen Anwohner ihren Müll entweder in normalen Einkaufstüten oder zu früh an den Straßenrand. „Die Mitarbeiter des Betriebshofes beobachten eine Zunahme im gesamten Stadtgebiet“, sagt Juliane Stahl, Sprecherin der Stadt. Zuständig für die Entsorgung sei aha, der Abfallentsorger schicke - nach Informationen aus dem Langenhagener Rathaus - die Fahnder los, um Spuren der Verursacher zu finden.

Konkrete Fallzahlen, auch über erfolgreiche Fahndungen, nennt aha-Sprecherin Helene Herich nicht. Aber auch ihre Kollegen bemerken illegal abgelegten Müll, vor allem an den Wertstoffinseln. „Sie werden in Langenhagen und Krähenwinkel täglich angefahren, von Abfällen geräumt sowie gereinigt“, erklärt Herich. Auch die Standorte am Hallenbad in Godshorn und an der Desbrocksriede müssten jeden Werktag gesäubert werden. Das Fazit der aha-Mitarbeiter fasst Herich mit einem Satz zusammen: „Der wilde Müll nimmt zu.“ Besonders stark sei die Verschmutzung der Wertstoffinseln nach Wochenenden oder Feiertagen, das gelte auch für mit Müll gefüllte Einkaufstüten.

Und so mancher stellt diese auch im öffentlichen Straßenraum ab, sagt Stahl mit Verweis auf Erfahrungen von Beschäftigten der Stadtentwässerung. Sie leeren nach einem festen Rhythmus die Abfalleimer im Stadtgebiet. „Dabei fällt auf, dass etliche offenbar den Weg zur Frühschicht oder den abendlichen Spaziergang nutzen, um seinen Abfall einfach abzulegen.“ Auch dieses Verhalten betreffe die gesamte Stadt.

Die Folgen spiegeln sich nicht nur in den Entsorgungskosten wider, die alle über die Gebühren finanzieren. „Über mehrere Tage im Straßenraum liegende Müllsäcke, möglicherweise noch beschädigt, locken Ratten aus der Kanalisation“, sagt Stahl. Die Bekämpfung der Ratten habe für die Stadt eine Priorität, sie lasse deshalb zweimal im Jahr in der Kanalisation die entsprechenden Giftköder auslegen - auch derzeit wieder. Eine oberirdische Bekämpfung werde nur dann beauftragt, wenn es konkrete Hinweise auf Rattenbefall gebe.

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