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Langenhagen: Mercedes-Fahrer rast auf Flucht vor Polizei durch die Innenstadt

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14:04 23.11.2020
Die Flucht vor der Polizei endet für einen Autoraser an einer Betonmauer. Quelle: Patrick Seeger/dpa (Symbolbild)
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Langenhagen

Die Polizei ermittelt gegen einen 30 Jahre alten Mann, der sich mit halsbrecherischem Tempo einer Kontrolle in Langenhagen entzogen haben soll. Die Flucht mit einem Mercedes endete jedoch an einer Betonmauer der Bahnunterführung.

Beamte wollten das Auto am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr in Langenhagen kontrollieren, so Oliver Bunke, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes. Doch der Mann am Steuer gab Gas und flüchtete nach Polizeiangaben mit bis zu 140 Stundenkilometern. Bunke betont, dass die Streifenbeamten hinter dem Lenkrad den bereits wegen diverser Delikte in Erscheinung getretenen 30 Jahre alten Sohn des Fahrzeughalters erkannt haben wollen. Dieser besitze nicht einmal einen Führerschein, sagt der Ermittler.

Rasante Flucht endet an Betonmauer

Die rasante Flucht endete allerdings abrupt, als der Mann von der Straße Bahndamm auf die Imhoffstraße abbiegen wollte. Wegen des hohen Tempos prallte das Auto gegen die rechte Betonwand der Bahnunterführung und blieb stark beschädigt liegen. Die Höhe des Schadens stand am Montag noch nicht fest. Der Täter flüchtete daraufhin in der morgendlichen Dunkelheit zu Fuß über das Gelände des nahen Friedhofs an der Karl-Kellner-Straße. Eine Fahndung, auch mithilfe eines Hubschraubers, blieb bisher erfolglos.

An seiner Wohnadresse in Langenhagen ist der Mann bisher nicht von der Polizei angetroffen worden. Die Ermittlungen dauern Bunkes Angaben zufolge noch an. Hinweise erbittet das Kommissariat unter Telefon (0511) 1094215.

Von Sven Warnecke