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Nachrichten Langenhagens Fuhrpark ist in Sachen E-Mobilität vorbildlich
Region Langenhagen Nachrichten Langenhagens Fuhrpark ist in Sachen E-Mobilität vorbildlich
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06:29 16.08.2019
Mirko Heuer (Zweiter von links) lädt beispielhaft ein E-Auto der Stadt vor dem Langenhagener Rathaus. Dies beobachten Ulrike Krause (von links), Helmut Lübeck, Katrin Göllinger, Claudia Hopfe, Christoph Loskant und Manfred Wenzel. Quelle: Stephan Hartung
Langenhagen

Auf ihrer Sommertour unter dem Motto „Verkehr und Mobilität“ haben sich Mitglieder der CDU-Fraktion der Region Hannover diverse Termine gelegt. Sie besuchten die Autobahnpolizei Garbsen, das Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Laatzen und die Straßenmeisterei Ronnenberg. Zum Abschluss der Tour stand nun eine Stippvisite der Stadt Langenhagen an, um deren Elektro-Fuhrpark zu begutachten. Das Fazit von Fraktionsmitglied Christoph Loskant: „Wir haben schon viel gesehen in den Städten und Gemeinden der Region. Aber Langenhagen hat Vorbildfunktion.“

Wie es Langenhagen mache, sei es der richtige Weg, sagte er und zeigte sich genau wie seine Fraktionskollegen angesichts der Größe des Fuhrparks beeindruckt. Nach Angaben von Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer besitzt die Stadt elf E-Autos sowie zehn Pedelecs und zwei Segways. „Und das ist ja nur ein Teil unseres Konzepts“, erläuterte Heuer. Denn auch mit Blick auf die eigenen Mitarbeiter werde versucht, deren umweltfreundliche Mobilität zu fördern. Dazu zählten etwa ein kostenloses Jobticket für den Öffentlichen Personennahverkehr sowie die Möglichkeit, während der Dienstzeit für auswärtige Termine ein stadteigenes E-Auto oder Pedelec statt des eigenen Fahrzeugs zu nutzen.

Auch für Radfahrer wird es besser

Doch das sei nicht alles. Für Menschen mit Behinderungen soll es im Stadtgebiet in Zukunft leichter werden. Gemeint ist der Abbau von derzeit noch unüberwindlichen Barrieren. „Wir gehen davon aus, dass der Hochbahnsteig in Wiesenau im Jahr 2022 fertig ist“, sagte Claudia Hopfe. Die stellvertretende verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion in der Region ist auch Ratsfrau in Langenhagen. Sie wies zudem darauf hin, „dass hier auch etwas für Radfahrer passiert. Im Oktober wird das Fahrradparkhaus am Berliner Platz fertig.“

Heuer nutzte das Treffen mit den CDU-Vertretern auch, um einen Wunsch zu äußern: „Ein Radschnellweg von Langenhagen nach Garbsen wäre super. Oft wird zu sehr nur über die Nord-Süd-Achse gesprochen.“ Loskant und seine Kollegen nahmen diesen Anstoß auf. „Wir wissen aber, dass das baurechtlich schwer wird“, sagte Loskant.

Heuer indes hat noch weitere Ideen für die Zukunft. Die neuartigen E-Scooter seien ein interessantes Fortbewegungsmittel. „Mal gucken“, sagte der Bürgermeister auf die Frage, ob bald stadteigene E-Scooter zu sehen sein werden. „Man muss auch die Anschaffungskosten bedenken. Und da sind die Scooter günstiger als Pedelecs.“

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Von Stephan Hartung

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