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Nachrichten Parcours: Landesweite Champions-Tour feiert Auftakt
Region Langenhagen Nachrichten Parcours: Landesweite Champions-Tour feiert Auftakt
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00:18 29.04.2019
Maximilian Boser überspringt einen Kasten. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
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Langenhagen

 Auftakt und Premiere zugleich: Die Sport-Region Hannover hat mithilfe des Landessportbundes Niedersachsen jetzt einen neuen Sportwettkampf landesweit gestartet – in Langenhagen. Der Wettbewerb orientiert sich an den „Ninja Warrior“- Wettstreit, der im Fernsehen beim Privatsender RTL ausgestrahlt wird. Dort absolvieren Sportler trickreich ein Hindernisparcours. Bei der sogenannten Spoju-Champions-Tour ging es am Donnerstag nun ebenfalls darum, ein Parcours so schnell wie möglich zu bewältigen. Jugendliche aus Langenhagen sowie der gesamten Region Hannover nahmen an dem Rundlauf teil. Die schnellsten Teams und Einzelsportler bei Frauen und Männern sind beim Finale im Juni in Wilhelmshaven dabei.

100 Teilnehmer absolvieren den Parcours

Insgesamt 100 Teilnehmer meldeten sich bei der jetzt ersten Veranstaltung in der IGS-Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße an. Die Wettkämpfe liefen jedoch schleppend an. Bei Schulschluss der IGS um 16 Uhr leerte sich dann auch die Zuschauertribüne. „Das ist sehr schade“, sagte Mitorganisator Hagen Tute, der einer der 17 Freiwilligendienstleistenden (FSJer) ist, der die Veranstaltung ins Leben gerufen hat.

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Maximilian Boser aus Seelze schaffte den Parcours schnell zu durchlaufen – und als Bester. Er musste „Seitensprünge“ absolvieren, über einen Barren klettern, sich mithilfe von Seilen über Kästen schwingen, Böcke meistern sowie über Matten und Trampolin springen. „Das ist schon eine Herausforderung, aber ich habe es gut geschafft“, bilanzierte der 15-Jährige Seelzer. „Am Finale teilzunehmen ist mein Traum.“

Kraft und Ausdauer bewiesen auch Johannes und Marie aus Langenhagen. „Zum Schluss habe ich keine Kondition mehr gehabt“, räumte der Kaltenweider anschließend aber ein. Mitstreiterin Marie fand die Abstände zwischen den Sportgeräten sehr lang. „Meine Beine sind kurz, deshalb ist der Parcours für mich sehr anstrengend gewesen“, berichtete die 14-Jährige völlig aus der Puste. Beide hatten sich spontan für den Hindernisparcours angemeldet – dafür aber nicht trainiert.

Ohne Training sind auch Jasmin Schmidt, Niklas Schulz, Patrick Malanowski und Alexander Wittig an den Start gegangen. Die jungen Leute aus Gümmer bei Seelze sind eigens für den Wettbewerb nach Langenhagen gekommen. Ihrem Team gaben sie den Namen „Hagens Freunde“. Bevor sie den Hindernislauf absolvierten, gab es noch taktische Absprachen auf einem Sprungkasten. „Die Seile mag ich gar nicht.“ „Wir werden es schon schaffen“, gab sich indes der 20-jährige Niklas Schulz zuversichtlich. Und tatsächlich, am Ende schaffte die Gruppe den Einzug ins Finale.

Finale ist am 16. Juni

Das Finale erreichen die zwei besten Mannschaften der Altersklasse 14 bis 17 Jahre, und 18 bis 27, wie auch die Erstplatzierten bei Mädchen und Jungen in den beiden Altersklassen. Weitere Stationen der landesweiten Champions-Tour sind noch Braunschweig, Wildeshausen, Osnabrück, Westerstede, Nordhorn, Stade, Diepholz, Uelzen, Gifhorn und Göttingen. Am 16. Juni wird dann das Finale in Wilhelmshaven ausgetragen – übrigens am Tag der Niedersachsen.

Sieger fahren zum Finale nach Wilhelmshaven

Die erste Station der Champions-Tour der Niedersächsischen Sportjugend in Langenhagen hat folgende Sieger hervorgebracht: Qualifiziert hat sich für das Finale am 16. Juni in Wilhelmshaven Maximilian Boser. Der 15-Jährige siegte mit der Zeit von 1:04 Minuten in der Kategorie männliche Jugend unter 18 Jahren, bei den Mädchen setzte sich Fabien Braun in 1:39 Minuten durch. Bei den über 18-jährigen Frauen und Männern hatten Niklas Schulz mit 1:11 Minuten und Jasmin Schmidt 1:19 Minuten die Nase vorn und sind als Sieger ins Finale eingezogen. Die beiden starteten auch im Team „Hagens Freunde“ und belegten mit der Durchschnittszeit von 1:23 Minuten den ersten Platz. Bei den 14- bis 17-Jährigen war die Gruppe „Parcours Leute“ mit im Durchschnitt 1:10 Minuten am schnellsten.

Von Katerina Jarolim-Vormeier