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Region Langenhagen Nachrichten Vorfreude auf Neubau: Gymnasium feiert am zukünftigen Standort der Schule
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19:26 22.08.2019
Die nächsten Schüler warten schon darauf, dass sie an der Station spielen können. Quelle: Lisa Otto
Langenhagen

Laute Musik ist auf dem Gelände neben der Pferderennbahn Neue Bult zu hören. Nach und nach Treffen die Schüler aller Jahrgänge des Gymnasiums Langenhagen bei der „Back to school“-Party am künftigen Standort des Gymnasiums ein. An der Neuen Bult feiern Schüler und Lehrer am Mittwoch gemeinsam ein großes Schulfest. In den nächsten Tagen beginnen dort die Vorbereitungen für den Neubau. „Uns geht es dabei um die gesamte Schulgemeinschaft. Wir wollen ohne zu lernen einfach einmal gemeinsam feiern“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Silke Kaune.

Durch Platznot am alten Standort am der Konrad-Adenauer-Straße, Unterricht in Containern sowie in der Außenstelle an der Hindenburgstraße kommen die Gymnasiasten selten zusammen. Ein Grund mehr für die 1350 Schüler, sich auf dem Schulfest als Gemeinschaft zu präsentieren. Jeder Jahrgang hatte einheitliche T-Shirts: Während die neuen Fünftklässler zur Begrüßung in ihren roten T-Shirts durch ein Spalier der Zwölftklässler flitzten, entschied sich der sechste Jahrgang für orangefarbene, der siebte für gelbe Shirts.

Spiel und Spaß beim Schulfest des Gymnasiums

Auf dem neuen Schulgelände warteten neben viel Musik, einem Eiswagen und Burgerstand auch viele Spiele. „Die Schüler des Sport-Leistungskurses kümmern sich um die verschiedenen Stationen, damit wir Lehrer auch teilnehmen können“, sagt Kaune. Klassenweise konnten sich Schüler und Lehrer bei Rasenski und Torwandschießen, bei Kirschkernzielspucken, Tauziehen und Wikinger-Schach messen. „Der Spaß steht dabei immer im Vordergrund“, betont Kaune. Zum Abschluss starteten die Jahrgänge dann klassenweise zum Staffellauf – auf dem Geläuf der nahen Rennbahn, wo sich sonst die Pferde und Jockeys messen.

Entwurf für den Standort Auf der Bult beschlossen

Für die Schüler und Lehrer geht es anschließend wie gewohnt weiter – in unterschiedlichen Gebäuden. Unterdessen starten Anfang September die vorbereitenden Arbeiten für das neue Gymnasium. Bevor der für Mai 2020 geplante symbolische erste Spatenstich erfolgt, müssen auf dem Areal Bäume gefällt werden. Außerdem wird untersucht, ob noch Kampfmittelreste im Erdreich sind.

Der technische Schulbauausschuss hat am Dienstag dem überarbeiteten Entwurf für das neue Gymnasium zugestimmt. „Wir sind darüber sehr glücklich. Alle Parteien haben mitgezogen und uns unterstützt“, freut sich die stellvertretende Schulleiterin. Und sie ist sich sicher: „Das ist ganz wichtig für alle Schulen.“ Begeistert zeigte sich Kaune aber auch von der Zusammenarbeit mit den Architekten und der Verwaltung: „Von der Umsetzung des pädagogischen Konzepts sind wir ganz beeindruckt.“

Und auch Lehrer Thorsten Behrens, der für das Gymnasium an der Planung beteiligt ist, ist vom künftigen Schulgebäude begeistert. „Es werden viele Ideen aus dem Kollegium umgesetzt. Und es gab auch nie Probleme, wenn zum Beispiel einmal Räume getauscht werden sollten“, sagte Behrens am Mittwoch. Und er ergänzt: „Innerhalb einer Woche hatte das Planungsbüro immer eine Lösung parat.“

Gemeinschaft stärken durch neues Schulgebäude

Über die Entwicklung freut sich auch Schulleiter Matthias Brautlecht. „Nach vier Jahren wissen wir nun, dass es einen Startschuss gibt. Und durch die ersten Animationen wird es auch konkret“, betont der Schulleiter. Bis die neue Schule fertig ist, dauert es aber noch eine Weile. Der Einzug ist für den Sommer 2022 geplant. „Die Tatsache, dass mit dem Bezug des neuen Gebäudes die Schülergemeinschaft zusammen ist, ist einfach toll. Das versuchen wir ja heute mit dem Fest schon“, sagt Brautlecht. Auch Lehrerin Maren Hoffmeister ist sich sicher: „Wenn wir jetzt noch das Gebäude bekommen, kriegen die Schüler auch das, was sie verdienen. Wir haben hier einfach eine freundliche, fleißige und tolle Schülergemeinschaft.“ Die Kosten für den Bau belaufen sich auf geschätzte 83 Millionen Euro.

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