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Nachrichten IGS Süd: Einbahnstraße soll Verkehrskollaps verhindern
Region Langenhagen Nachrichten IGS Süd: Einbahnstraße soll Verkehrskollaps verhindern
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18:32 25.07.2019
Künftig wird die Angerstraße zwischen der Kastanienallee im Norden und der Kreuzung Brinkholt zur Einbahnstraße. Sie wird dort nur noch in Richtung Norden befahrbar sein. Quelle: Rebekka Neander
Langenhagen

 In diesen Tagen ist es ruhig an der Angerstraße. Wenn sich denn mal zwei Autos begegnen in dieser engen Wohnstraße, können sie entspannt einander vorbeifahren. In drei Wochen wird es mit dieser Ruhe wieder vorbei sein. Dann sind die Ferien zu Ende, und das nächste Schuljahr beginnt. Damit der allmorgendliche Verkehr an der IGS Süd nicht irgendwann vollends kollabiert, erarbeitet die Stadt derzeit ein neues Verkehrskonzept rund um die Schule. Der Kern des neuen Plans hat es in sich: Die Angerstraße wird Richtung Norden entlang der Schule zur Einbahnstraße.

Voraussichtlich bis zu den Herbstferien, so die städtische Verkehrsplanerin Anette Mecke, führt die Stadt weitere Abstimmungsgespräche mit der Schule und Elternvertretern. Als Basis dient ein Konzept, das die Ingenieurgemeinschaft Schubert für die Stadt ausgearbeitet hat. Politisch hat es grundsätzlich seinen Segen bekommen – verknüpft jedoch mit einem Zeitplan: Das Konzept soll umgesetzt werden, noch bevor der grundlegende Um- und Neubau der Schule fertig ist. „Damit man ausreichend Erfahrungen sammeln und gegebenenfalls noch rechtzeitig nachbessern kann“, wie es Baudezernent Carsten Hettwer zusammenfasst.

Weil mit dem weiteren Aufbau der Schule die Zahlen von Schülern und Lehrkräften steigen, will die Stadt das Wohnquartier neu sortieren. Dazu hat das Ingenieurbüro die aktuellen Verkehrsströme untersucht und empfiehlt als gravierendste Neuerung, die Angerstraße ab der Kreuzung Brinkholt für Kraftfahrzeuge nur noch in Richtung Norden zur Kastanienallee zu öffnen.

Eltern können an Kiss+Ride-Zonen ihre Kinder rauslassen

Eltern, die ihre Kinder aus Richtung Norden mit dem Auto zur Schule bringen wollen, müssen sich künftig an einer sogenannten Kiss+Ride-Zone an der Ecke Kastanienallee/Angerstraße verabschieden. Von dort können auch die Grundschulkinder gefahrlos die Schule zu Fuß erreichen. Wer mit dem Auto aus Richtung Süden durch die Angerstraße fährt, kann sein Kind an einer weiteren Kiss+Ride-Zone auf Höhe der Schule absetzen. Der Radfahrverkehr bleibt auf der Angerstraße in beide Richtungen weiterhin erlaubt.

Lehrkräfte können künftig auf dem bisherigen Parkplatz nördlich der Schule ihr Fahrzeug abstellen. Hinzu kommt ein für sie reservierter Parkplatz, sobald der neue rote Containerkomplex wieder abgebaut werden kann. Ein größerer Parkplatz für Eltern, Besucher sowie Nutzer der neuen Sporthalle entsteht an der Straße Brinkholt südlich der Kita Brinker Park. Damit die Kinder und Jugendlichen die Angerstraße sicher überqueren können, entsteht an der Kreuzung Angerstraße/Brinkholt ein neuer Fußgängerüberweg. Zwei weitere entstehen weiter südlich auf der Straße Brinkholt exakt an jenen Stellen, an denen Fußwege das neue Schulgelände auf westlicher Seite der Straße erschließen.

Architekturwettbewerbe zu IGS Süd und Rathausanbau starten in Kürze

Für den umfänglichen Neu- und Umbau der IGS Süd gibt es einen europaweiten Architekturwettbewerb. Er soll in Kürze starten: Sowohl der Ausschreibungstext als auch die Zusammensetzung der Jury stehen bereits fest, sagte Baudezernent Carsten Hettwer jetzt auf Nachfrage. Sogar die Terminplanung für die Bewertung sei fast fertig.

Parallel hat die Bauverwaltung auch den Architektur-Wettbewerb für den Rathausanbau auf dem Waggumer Hof vorbereitet. Auch dort stehe die Veröffentlichung kurz bevor. Beide Wettbewerbe seien durchaus vergleichbar mit jener Ausschreibung, die für den Neubau des Gymnasiums ausgerichtet worden war. „Die Schwerpunkte aber sind unterschiedlich“, erläuterte Hettwer. So habe man beim Gymnasium auch einen Fokus auf die Landschaftsplanung des Außengeländes gelegt. Beim Rathausanbau lägen die Schwerpunkte dagegen eher im Bereich der Innenarchitektur und der künftigen Arbeitsabläufe sowie der Wege- und Funktionsbeziehungen. Beim Wettbewerb für die IGS Süd bestehe die Herausforderung in der parallel zum Neubau laufenden Sanierung der Altbauten und der entsprechend komplexen Baulogistik.

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Von Rebekka Neander

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