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Nachrichten Bedarfsplan liegt für 2017/18 noch nicht vor
Region Langenhagen Nachrichten Bedarfsplan liegt für 2017/18 noch nicht vor
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00:15 17.05.2017
Die SPD hat im Jugendhilfeausschuss kritisiert,dass die Kindertagespflegebedarfsplanung für 2017/18 noch nicht vorliegt. Quelle: Symbolbild (Archiv)
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Langenhagen

"Eltern müssen Bescheid wissen, wenn sie keinen Platz erhalten", regte sich Dagmar Janik (SPD) auf, dass noch kein Plan der Stadt für das nächste Kindergartenjahr vorliegt. "Was sollen die Erziehungsberechtigten tun, wenn sie eine Krippenplatz brauchen?", fragte Jessica Golatka (CDU). "Sich beim Jugendamt melden", anwortete Kai Bublitz vom Fachdienst Kinder und Jugend promt. Bislang habe sich immer eine Lösung gefunden, ergänzte der Fachdienstleiter. Ulrike Jagau (Grüne) forderte, Knackpunkte und Defizite im Bedarfsplan müssten frühzeitig vorliegen, damit rechtzeitig darauf reagiert werden könne.

Der Kitabedarfsplan mit den aktuellen Zahlen liegt für 2017/2018 noch nicht vor, weil Bürgermeister Mirko Heuer laut Sozialdezernetin Monika Gotzes-Karrasch die Drucksache noch nicht freigegeben hat. Sie räumte im Jugendausschuss ein, dass die Verwaltung spät dran sei, aber zeitnah solle die neue Planung ins System gegeben werden. Dem Bedarfsplan für das nächste Kindergarten Jahr liegt der Plan des Vorjahres zugrunde. Lediglich die Zahlen über die neuen Bedarfe müssten neu ergänzt werden, sagte die Sozialdezernentin. Die Politiker verständigten sich darauf, diesen in der nächsten Sitzung erneut auf die Tagesordnung zu setzen, wenn der Arbeitskreis Aufgabenkritik Ende Mai den aktuellen Bedarfsplan thematisiert habe.

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80 Seiten stark ist die vorliegende Kindertagesstätten- und Kindertagespflegebedarfsplanung 2016/2017. Sie stellt die Versorgungssituation in der Stadt Langenhagen dar und weist zukünftige Bedarfe aus. Hierbei handelt es sich schwerpunktmäßig um eine quantitative Erhebung für Krippen, Kindergarten und Horte. Derzeit werden 65 Prozent aller Langenhagener Kinder in Tageseinrichtungen, 20 Prozent in Krippen und 17 Prozent in  Horten betreuet. Einstimmig stimmte das Gremium für diesen Kinderflegebadarfsplan.

Zudem beantragte Gabi Spier für die CDU, die nachschulische Betreuung von Grundschulkindern nicht auf 15 Prozent zu begrenzen. Die Christdemokraten gehen davon aus, dass sich die Bedarfszahlen ändern aufgrund der Umwandlung von Grundschulen in Ganztagsschulen. Aber auch diesen Atrag will der Ausschuss bei der nächsten Sitzung eingehend besprechen. "Eine Änderung setzt auch die Aufhebung des bestehen Ratsbeschlusses voraus", sagte Gotzes-Karrasch.

Von Katerina jarolim-vormeier

Roman Rose 17.05.2017
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