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Region Langenhagen Nachrichten Konica Minolta expandiert
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18:45 31.07.2013
Von Antje Bismark
Hinter der Fassade von Konica Minolta entstehen neue Arbeitsplätze.
Langenhagen

Seit etwa zwei Jahren befindet sich das Unternehmen personell auf Wachstumskurs. Bis zum nächsten Jahr soll die Zahl der Beschäftigten um knapp 200 auf dann etwa 730 gestiegen sein, wie Personalchefin Katrin Oppermann sagt. Wegen dieser Entwicklung stieß das Unternehmen, das an der Europaallee sowohl die Deutschland- als auch die Europazentrale beherbergt, an seine räumlichen Grenzen. „Die Arbeitsplätze reichten nicht mehr aus“, sagt Oppermann.

Für Konica Minolta sei dies der Anlass für eine Umgestaltung der Büros auf allen vier Ebenen gewesen, ergänzt Finanzchef Thomas Krieg. Er ist mit verantwortlich für das Großprojekt mit 9100 Quadratmetern, das im Herbst 2012 begann und im nächsten Jahr enden soll. „Wir haben etwa ein Drittel geschafft“, bilanziert Krieg und verweist auf den Umfang der Arbeiten: „Das entspricht einer kompletten Entkernung.“ Zunächst räumen die Beschäftigen ihre Büros, dann rücken Arbeiter an und lösen die bisherigen Räume auf. Anschließend errichten sie ein sogenanntes Open Office, das nicht mehr von Wänden gegliedert wird. Vielmehr grenzen Glas- und Schallschutzelemente die Büroeinheiten und Besprechungsräume.

„Für die Kollegen ist es ein völlig neues Arbeiten“, weiß Oppermann aus Gesprächen. Denn die neue Offenheit sorge dafür, dass die Kollegen schneller ins Gespräch kämen - weil sie sich beispielsweise über die nur einen Meter hohen Sideboards schnell begrüßen oder absprechen könnten. „Die Mitarbeiter agieren viel aktiver“, nennt die Personalchefin den gewollten Effekt. Hinzu komme, dass der Wegfall der Flure und Wände mehr Raum für neue Arbeitsplätze bringe. „Das reicht Zuwachs, um den Zuwachs zu kompensieren“, fügt Krieg hinzu. Seinen Angaben zufolge nutzt der Konzern die Neugestaltung auch im Sinne der Ökologie: Bewegungsmelder und LED-Leuchten sollen beim Stromsparen helfen. Die Mitarbeiter erhalten einen höhenverstellbaren Tisch, ergonomische Stühle, neue Küchenzeilen inklusive Kaffeebar und Wasserspender und viel mehr Freiraum.

Der Umbau am Standort lohne sich, sagt Oppermann, denn: „Die Lage ist ideal.“ So könnten vor allem Kunden und Geschäftspartner der Europazentrale den Firmensitz vom Flughafen aus sehr schnell erreichen. „Deshalb fiel auch die Entscheidung für die jetzige Investition“, sagt sie.

Gesucht werden Jugendliche mit Interesse für IT-Bereich

Am Donnerstag nehmen bundesweit 20 junge Frauen und Männer eine Ausbildung bei Konica Minolta auf – vier von ihnen starten an der Europaallee. „Dazu gehören drei Groß- und Einzelhandelskaufleute“, sagt Personalchefin Katrin Oppermann. Hinzu komme ein IT-Systemkaufmann. „In diesem Bereich würden wir gern mehr ausbilden, doch wir haben keine geeigneten Bewerber gefunden“, sagt sie. Für alle anderen Berufsbilder erhalte das Unternehmen ausreichende Bewerbungen. „Wir spüren den Fachkräftemangel noch nicht“, sagt die Personalchefin und verweist darauf, dass Konica Minolta sich in unterschiedlichen Publikationen der Region präsentiere. Oppermann betont, dass das Unternehmen immer so viele Jugendliche ausbilde, wie es im Anschluss übernehmen könne. „Die Übernahmegarantie liegt bei 100 Prozent“, sagt sie. Konica Minolta sucht vor allem für den IT-Bereich jugendlichen Nachwuchs, der sich in die Materie eingearbeitet oder den Beruf in Praktika erkundet habe, sagt Finanzchef Thomas Krieg. „Es reicht nicht, den Computer oder die Konsole bedienen zu können“, sagt er. Vielmehr benötigten die Bewerber ein großes technisches Verständnis. „Hinzu kommt, dass in Schulen ausgebildete Lehrer fehlen“, nennt er einen weiteren Grund. Vielerorts beschränkten sich die Kenntnisse auf das Anwenden von Word oder Power Point. In Zukunft will Konica Minolta einen Schwerpunkt verstärkt auf die Dualen Studiengänge legen. „Wir sprechen auch Hochschulabsolventen an“, sagt Oppermann und verweist auf das Trainee-Programm. Sechs Absolventen bekämen zum 1. Oktober einen Platz in den Bereichen IT-Services, Human Ressources, Finance & Administration und Sales & Marketing.

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