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Region Langenhagen Nachrichten Kehrtwende rettet Sieg am Grill
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17:58 27.04.2014
Von Jens Niggemeyer
Das Siegerteam der U-Turn-Bar aus Hannover, Felix Sunkel (rechts) und Eike-Moritz Buchmann, macht seinem Namen alle Ehre: Es musste aus der geplanten Roulade kurzerhand Sushi machen. Quelle: Niggemeyer
Langenhagen

Am Ende hatten Eike-Moritz Buchmann und Felix Sunkel von der Bar U-Turn, der Fankneipe der Hannover Indians, die Nase vorn. Ihre drei Gerichte überzeugten die dreiköpfige Jury optisch und geschmacklich am meisten. Dass die beiden beim zweiten Gang kurzfristig umdisponieren mussten, brachte sie nicht aus der Ruhe: „Jetzt wird improvisiert, das ist ja ohnehin eine unserer Stärken“, unkte Sunkel.

Mit 143 Punkten verwiesen sie das Team Herzblut (132) mit dem Barbecue-Experten Marco Stichnoth, dem Geschäftsführer der Scorpions und hannoverschen Grillchampion von 2009, und das Team Herri (130) mit Michaela Semmler und Thomas Haase auf die Plätze. Rang vier sicherten sich Ralf Helmedag und der Nachwuchsgrillhoffnung Jarmo Stichnoth (112) vor dem Debütantinnenduo Tinkerbell (103) mit Jo-Ann Bornträger und Nicole Günther. „Wir haben vorher noch nie selbst gegrillt“, gestand Letztere. Klar, dass da noch nicht alles klappte.

So gefiel der kritischen Jury beispielsweise die Ästhetik und Beilagenkreation des ersten Tinkerbell-Ganges ausnehmend gut. „Das hat Potenzial“, kommentierte Juror David Elbert den Bratwurst-Paprika-Tomate-Zwiebel-Spieß mit Gurkensalat und Balsamico. Doch beim Geschmack gab es Abzüge: „Ich glaube, da fehlt das Salz“, befand Elbert und grinste.

Die Prüfungskommission, die aus Elbert, Magdalena Schoepe und Scorpions-Spieler Thomas Pape bestand, hatte offenkundig Spaß bei der Sache, nahm ihre Aufgabe aber sehr ernst. „Wir verschenken hier keine Punkte“, sagte Schoepe. Und es gab reichlich zu tun respektive zu kosten. Drei Durchgänge à fünf Gerichte - da bekamen Geschmacksnerven und die Mägen allerhand zu tun.

Im ersten Durchgang musste eine Bratwurst gegrillt werden, danach folgten ein Nackensteak und eine Dorade. „Für die Zubereitung und das Grillen hatten die Teams zwischen 35 und 40 Minuten Zeit“, erläuterte Alina Stichnoth, die den Wettbewerb organisiert hatte. Fleisch und Wurst stellte das Herzblut, und natürlich durften sich die Teams auch nach Lust und Laune in der großen Küche bedienen und austoben. „Punkte gibt es für Geschmack und das Anrichten“, erklärte Alina Stichnoth. Das Auge isst schließlich mit. Dabei reichte die Skala von eins bis zehn. „Da waren echt tolle Ideen dabei“, lobte die Organsiatorin. „Ich habe mich extra noch auf chefkoch.de eingelesen“, gab Michaela Semmler vom Team Herri einen Einblick in ihre akribische Vorbereitung.

Die Sieger überzeugten mit einer perfekt gewürzten und ansehnlich drapierten Currywurst, einem „Rindfleisch-Sushi“ mit Mango-Joghurt Sauce und Rucola-Nudel-Salat sowie einer Dorade, die mit Ofenkartoffel, Quark sowie eingelegten Auberginen und Zucchini angeboten wurde. „Unsere Trümpfe sind Kreativität und Flexibilität“, betonte Felix Sunkel. Und die war auch nötig: Da aus dem für den zweiten Durchgang geplanten Chili con Carne aufgrund der Nackensteak-Vorgabe nichts werden konnte schwenkten die beiden zunächst um auf Roulade, um dann beim Rindfleisch-Sushi zu enden. „Wir heißen ja nicht umsonst U-Turn“, betonte Sunkel. Mit Kehrtwenden kennen sich die zwei offenbar bestens aus.

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