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Region Langenhagen Nachrichten Drei Verletzte nach Kollision mit Stadtbahn
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17:09 11.07.2018
Nach einem Unfall eines Transporters mit einer Stadtbahn ist es in Langenhagen zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

Bei dem Zusammenstoß eines Transporters mit einer Stadtbahn der Linie 1 im Kreuzungsbereich der Bothfelder und Schützenstraße sind am Dienstag in Langenhagen drei Menschen leicht verletzt worden. In der Folge kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Üstra musste von 15.45 Uhr über etwa zwei Stunden lang einen Schienenersatzverkehr zwischen den Haltestellen Alter Flughafen und Endstation Langenhagen einsetzen.

Nach Auskunft von Rüdiger Vieglahn, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, hatte der Fahrer eines Ford Transit, der von der Bothfelder Straße aus kommend nach rechts auf die Schützenstraße abbiegen wollte, offenbar die in Richtung Langenhagen-Zentrum fahrende Stadtbahn übersehen. Der Transporter wurde dabei von der Stadtbahn seitlich getroffen und gegen den Masten einer Fußgängerampel gedruckt. Die drei aus Irland stammenden Insassen des Fords stiegen danach aus und verließen die Unfallstelle, berichtete Vieglahn am Mittwoch. Doch wie sich später herausstellte, war der Fahrer mit zwei 13 und 16 Jahre alten Jungen zunächst in ein nahes Krankenhaus geeilt, um sie dort auf Verletzungen hin untersuchen zu lassen. Diagnose: Alle drei wurden leicht verletzt. Erst danach meldete sich der Vater der beiden aus dem Krankenhaus bei der Polizei.

„Gleichwohl wurde gegen ihn ein Verfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet“, heißt es von Vieglahn weiter. Und auf den 36 Jahre alten Mann kommt noch mehr Ärger zu: Denn die Polizei stellte bei der Überprüfung fest, dass der Transporter mit gefälschten britischen Kennzeichen ausgestattet war. Obwohl der Vater und seine beiden Söhne keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, wurden sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wieder entlassen.

Die Schuldfrage ist nach Angaben der Polizei wohl klar. Spannend dürfte aber dennoch werden, wer letztlich für den Schaden aufkommt. Dieser beträgt etwa 30.500 Euro. Dabei ist die Stadtbahn mit 20.000 Euro am stärksten betroffen, der Transporter ist schrott – genau wie die Ampel und ein Maschendrahtzaun.

Von Sven Warnecke

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