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Region Langenhagen Nachrichten Engpass droht: Stadt lässt Straße sanieren
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00:17 22.02.2019
Sowohl auf der Walsroder Straße als auch auf der Friedrich-Ebert-Straße stehen Bauarbeiten an. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

Voraussichtlich bis Dezember müssen sich Autofahrer auf der Walsroder Straße auf Einschränkungen einstellen – dort setzt Stadt in einem vierten Bauabschnitt die Sanierung zwischen Langenforther Platz und Ehlersstraße fort. Nach Auskunft von Langenhagens Rathaussprecherin Juliane Stahl starten die Arbeiten wohl Anfang März. Die Stadt hat dazu zwischenzeitlich auch die Anwohner und ansässigen Unternehmen informiert.

Die Arbeiten auf Langenhagens Hauptverkehrsachse dürften in den nächsten Monaten an den Nerven der Autofahrer zerren. Bereits vor zwei Jahren hatte dort die Stadt in dem Abschnitt die Kanalisation saniert. Voraussichtlich am 4. März rücken die Bauarbeiter auf der Walsroder Straße an, um den Streckenabschnitt zu sanieren, geplant ist bis Dezember. Dabei werden zu Lasten der Fahrbahnbreite die Geh- und Radwege zu vergrößert sowie neue Grünflächen angelegt. Während dieser Arbeiten muss zwischen Langenforther Platz und Einmündung Konrad-Adenauer-Straße eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Norden eingerichtet werden. Alle anderen Verkehrsteilnehmer, die gen Süden etwa nach Hannover wollen, werden über den Reuterdamm, die Theodor-Heuss-Straße und Bothfelder Straße geführt. Das werde auch ausgeschildert, heißt es von der Stadt weiter.

Verkehr rollt auf der Walsroder Straße in eine Richtung

Für die Arbeiten hatte der Verwaltungsausschuss im Sommer vergangenen Jahres grünes Licht gegeben. Aber nicht ohne vorherige Diskussionen. Denn das Konzept sah zunächst keine Barrierefreiheit auf dem Streckenabschnitt vor. Und zunächst sah sich die Stadtverwaltung personell nicht in der Lage, Alternativen so rechtzeitig zu prüfen, dass die grundsätzlich bereits zugesagten Landeszuschüsse nicht gefährdet würden. Schon seit dem Jahr 2013 arbeitet die Stadt an dem Konzept zum Ausbau des vierten und letzten Bauabschnitts. Sie musste die Planung noch einmal völlig überarbeiten, weil sie nicht den zwischenzeitlich geänderten Ansprüchen an die Barrierefreiheit genügte. Diese aber ist die Voraussetzung dafür, dass im Grundsatz schon zugesagte Landeszuschüsse von 60 Prozent für das Zwei-Millionen-Euro-Projekt auch tatsächlich fließen.

Mehrere Bauabschnitte sind geplant

Die Pläne der Stadt sehen vor, dass voraussichtlich im Spätsommer die Baustelle in den zweiten Abschnitt zwischen Ehlersstraße und Konrad-Adenauer-Straße verlegt werden kann. Dann wird auch die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, die Walsroder Straße in beide Richtung befahrbar sein. „Entsprechend des Baufortschrittes wird zu gegebener Zeit für eine der beiden Bushaltestellen Ehlersstraße ein Ersatz geschaffen“, kündigt Stahl ferner an. Informationen zum Baufortschritt gibt es bis zum Abschluss auf langenhagen.de/walsroder-strasse auf der städtischen Internetseite.

Straße in Wiesenau hat zunächst Vorrang

Noch bevor es an der Walsroder Straße endlich losgehen kann, ist erst einmal in Wiesenau die Friedrich-Ebert-Straße dran. Die Straße wird zu einem verkehrsberuhigten Bereich umgebaut. Wie Langenhagens Stadtplanerin Christine Söhlke betont, wird es dort künftig keinen Bürgersteig mehr geben, die knapp acht Meter breite Fläche komplett gepflastert.

Die Friedrich-Ebert-Straße in Wiesenau soll ab dem 25. Februar saniert werden. Quelle: Sven Warnecke

Wie Stahl ergänzt, soll „die grundlegende Fahrbahnsanierung“ dort vorbehaltlich der Witterung am 25. Februar beginnen. Sie spricht von einer Umgestaltung der etwa 460 Meter langen Strecke, die ein zentraler Baustein im finanziell geförderten Sanierungsprogramms „Soziale StadtWiesenau“ ist. „Das umfangreiche Bauvorhaben ist in drei Bauabschnitte unterteilt“, kündigt Stahl. Nach aktuellem Stand der Planungen sollen die Arbeiten ebenfalls im Dezember abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf etwa eine Million Euro. Bund und Land zahlen davon zusammen etwa 60 Prozent. Die Rathaussprecherin bezeichnet den Umbau als „Leuchtturmprojekt“ im Sanierungsgebiet. Zusätzlich investiert die Stadt gut 500.000 Euro in den gleichzeitigen Einbau eines neuen Regenwasserkanals.

Während der Arbeiten müssen die bereits von der Stadt informierten Anlieger der Friedrich-Ebert-Straße mit phasenweisen Einschränkungen rechnen. Doch generell soll für sie die Option bestehen, ihr Grundstücke in den jeweiligen Bauabschnitten zu erreichen. „Es wird keine klassische Vollsperrung geben“, sagt Stahl. Doch bei bestimmten Arbeiten könnte es durchaus einmal sein, dass einzelne Grundstücke kurzfristig nicht erreichbar sind. Während der Sanierung soll ein Bauleiter stets für Fragen der Anwohner ansprechbar sein. Zudem informiert die Stadt auf der Internetseite unter langenhagen.de/friedrich-ebert-strasse über den Baufortschritt.

Stadt informiert Anlieger im Ratssaal

Vor der Beginn der Arbeiten am vierten Bauabschnitt auf der Walsroder Straße lädt die Stadtverwaltung betroffene Anwohner und Firmeninhaber für Donnerstag, 21. Februar, zu einer Informationsveranstaltung ein. Das Treffen beginnt um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Marktplatz 1.

Von Sven Warnecke

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