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Region Langenhagen Nachrichten Die Energie-Show in der Schulsporthalle
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00:39 27.05.2018
In Windeseile versuchen die Schüler, Plastikrohre zusammenzubauen. Quelle: Stephan Hartung
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Langenhagen

Es ist ein bisschen wie in einer Fernsehshow. Zwei Mannschaften, die gegeneinander antreten, die Aufgaben sind Schätzfragen oder kleine Spiele. Nord gegen Süd, Männer gegen Frauen oder, wie am Donnerstag in der Adolf-Reichwein-Schule, Jungen gegen Mädchen – das geht immer. Gewissermaßen als Moderatoren traten Achim Büchner und Jürgen Schardt vom FS Infotainment auf, die mit dem interaktiven Lerntheater „Lernerlebnis Energie sparen“ zu Gast in der Schulsporthalle waren.

Vom Urknall bis zum Treibhauseffekt, vom Fahrraddynamo bis zum Kraftwerk und immer an alternative Energiegewinnung und regenerative Energien denken: Die beiden FS-Mitarbeiter arbeiteten mit den Kinder alle wichtigen Themen ab, jedes war gewissermaßen eine neue Spielrunde. Welche Temperatur herrschte auf der Erde bei ihrer Entstehung (richtige Antwort: minus 18 Grad) und wie warm ist es heute (plus 15)? Was ist eigentlich der Klimawandel? Und wer kann mehrere Plastikrohre, die die Versorgung mit Wasser oder Gas darstellen sollen, am schnellsten zu einem Kreislaufsystem zusammenbauen? Es ist Stimmung im Publikum, Bonuspunkte für das eigene Team werden von den Kindern lautstark bejubelt. Büchner und Schardt gelingt es, die Kinder emotional mitzunehmen. Wenige Stunden zuvor unterhielten sie die Schüler in der Friedrich-Ebert-Schule mit dem gleichen Programm.

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Sensibilisiert waren die Schüler aber bereits für Energie in vielen Facetten. „Wir haben im Unterricht hauptsächlich das Thema Wasser bearbeitet“, sagt Torsten Schwarz. Der Klassenlehrer berichtet, dass er mit seiner 3a auch die Kläranlage in Langenhagen besucht hat, zudem haben sich die Schüler mit dem Thema Mülltrennung befasst. Auch in den anderen sechs Klassen der Jahrgänge zwei bis vier, an die sich das Theaterprojekt richtete, lag zuletzt im Unterricht der Schwerpunkt auf Umwelt und Energie. „Als vor drei Wochen die Anfrage von FS kam, war das für uns ein perfekter Zeitpunkt“, sagt Schwarz. Und der Enercity-Fonds pro Klima hat 90 Prozent der Kosten für das Lerntheater getragen. Weitere fünf Prozent kommen vom Förderverein der Adolf-Reichwein-Schule, die restlichen fünf Prozent trägt aller Voraussicht nach die Stadt Langenhagen. „Ich habe von Frau Finke bereits die Zusage erhalten“, berichtet Bernadette Zettelmann, Leiterin der Reichwein-Schule, und meint damit Marlies Finke, die Umweltschutzbeauftragte der Stadt.

Von Stephan Hartung