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Nachrichten Beteiligung bei Seniorenbeiratswahl hat sich verdoppelt
Region Laatzen Nachrichten Beteiligung bei Seniorenbeiratswahl hat sich verdoppelt
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00:23 28.05.2018
Die Seniorenbeiratswahl ist gelaufen. Am Montag sollen die Stimmen ausgezählt werden.
Die Seniorenbeiratswahl ist gelaufen. Am Montag sollen die Stimmen ausgezählt werden. Quelle: picture alliance / Rolf Vennenbe
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Laatzen

Die diesjährige Seniorenbeiratswahl stößt auf erheblich mehr Resonanz als die zurückliegende Wahl vor fünf Jahren: Nach Angaben der Laatzener Stadtverwaltung haben 32 Prozent der Senioren diesmal ihre Stimme abgegeben. Der noch amtierende Seniorenbeiratsvorsitzende Klaus-Dieter Meyer zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Am Freitag um 12 Uhr endete die Frist für die Abgabe der Stimmen. Das Wahlergebnis wird erst am Montag bekannt gegeben – erst dann werden die städtischen Mitarbeiter die Stimmen für die 16 Kandidaten auszählen. Aber schon jetzt wird das Ergebnis als kleiner Erfolg gewertet: Von den 13.211 Wahlberechtigten im Alter ab 60 Jahren haben rund 4200 ihre Stimmzettel zuückgeschickt. Die Wahlbeteiligung liegt damit bei rund 32 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Wahl vor fünf Jahren waren es lediglich 15,62 Prozent.

„Mit 32 Prozent kann man zufrieden sein“, sagt der amtierende Seniorenbeiratsvorsitzende Klaus-Dieter Meyer. „Es wäre sicher noch besser gewesen, wenn wir in die Nähe von 50 Prozent gekommen wären. Aber 32 Prozent ist ein Pfund, mit dem der neue Seniorenbeirat selbstbewusst auftreten kann“, sagt Meyer, der selbst nicht mehr kandidiert hat. Schließlich gehe es für die Mandatsträger immer auch darum, bei Forderungen gegenüber der Politik viele Menschen hinter sich zu wissen.

Die höhere Beteiligung führt Meyer auch auf den geänderten Wahlmodus zurück. Die Stadt hat diesmal auf Wahllokale verzichtet und stattdessen vollständig auf eine Briefwahl gesetzt. „Damals stand kein Rückporto zur Verfügung“, erinnert sich Meyer an die Wahl vor fünf Jahren. Wer teilnehmen wollte, musste seinerzeit die Unterlagen selbst frankieren oder in Wahllokalen, Apotheken oder Seniorentreffs abgeben.

Mit der Stimmenzahl kommt der Seniorenbeirat auf fast so hohe Werte wie in früheren Jahren: Die Wahlbeteiligung pendelte damals zwischen 35,2 Prozent (1998), 42,4 Prozent (2002) und 39,1 Prozent (2007).

Von Johannes Dorndorf