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Region Laatzen Nachrichten Stadt sucht Flächen zum Aufforsten
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12:49 26.09.2019
250 Bäume sind 2011 auf der Meskenwiese bei Rethen gepflanzt worden. Nicht alle sind jedoch angewachsen. Quelle: Johannes Dorndorf
Rethen

Alle reden vom Klimaschutz – auch der Ortsrat Rethen: Die CDU/FDP-Fraktion wollte jetzt wissen, welche Möglichkeiten der Aufforstung von Bäumen es im Ortsteil gibt. Insbesondere solle die Stadtverwaltung klären, welche kommunalen Flächen für eine Wiederaufforstung infrage kämen und ob solche angekauft werden könnten.

Tatsächlich ist die Stadt bereits mit Grundstückseigentümern im Gespräch – nicht nur in Rethen. „Die Aufforstung von Flächen im Stadtgebiet ist ein Ziel des Landschaftsplans, der 2011 vorgestellt wurde“, teilt die Stadtverwaltung mit. Insbesondere bemühe man sich darum, vorhandene Waldflächen zu vergrößern oder eine Verbindung der Flächen als Biotopverbund zu erreichen. Im aktuellen Haushalt stünden dafür 150.000 Euro zur Verfügung.

Landwirte sind nicht verkaufsbereit

Allerdings gestalten sich die Verhandlungen offenbar schwierig. „Die Bereitschaft von Landwirten, für diese Zwecke landwirtschaftliche Flächen abzugeben, ist sehr gering“, stellt Stadtbaurat Axel Grüning fest. Sollten die Gespräche erfolgreich verlaufen, könnten gegebenenfalls auch Flächen in der Gemarkung Rethen aufgeforstet werden.

Die letzte größere Anpflanzung in Rethen liegt bereits einige Jahre zurück: 2011 hatte die Stadt 250 Bäume an der Meskenwiese entlang der Bruchriede östlich des Orts pflanzen lassen. Der Plan ist offenbar nicht vollständig aufgegangen, wie Ortsratsmitglied Hannelore Flebbe jetzt bemerkte: „Mir ist aufgefallen, dass etliche Bäume nicht angewachsen sind“, sagte die Christdemokratin. Grüning vermutet, dass einige Bäume der Trockenheit der beiden zurückliegenden Sommer zum Opfer gefallen waren.

Nicht überall darf nachgepflanzt werden

Tatsächlich waren in den ersten Jahren nicht angewachsene Bäume zunächst noch ersetzt worden. Später sah die Stadt davon ab, so wie es in der Genehmigung durch die Untere Wasserbehörde festgelegt ist. Der Stadtbaurat verwies auch im Ortsrat darauf, dass auf bestimmten Flächen nicht beliebig nachgepflanzt werden dürfe. „Man muss berücksichtigen, dass sich das Landschaftsbild nicht ändert“, sagte Grüning. Aus Rücksicht auf Greifvögel dürfe nicht alles zugewachsen sein. „Mehr Bäume, als in der Planung zugestanden, sind nicht unbedingt erlaubt.“

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Von Johannes Dorndorf

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