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Region Laatzen Nachrichten Sieben Jungstörche wachsen in zwei Nestern heran
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17:00 24.05.2019
Die Grasdorfer Störche Frieda und Rolf hegen und pflegen ihre vier Jungen im Nest nahe der Leine. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Grasdorf/Alt-Laatzen

 Die Störche haben geklappert, und das Ergebnis ihrer erfolgreichen Paarungen ist nun in den Nestern der Leinemasch zu bestaunen. Nahe dem Alt-Laatzener Steinbrink sind seit dem 26. März nacheinander drei Junge geschlüpft, berichtet Storchenexperte Jürgen Körber. Im Nest der von ihm Frieda und Rolf benannten Altvögel in Grasdorf wachsen vier Jungstörche heran. Ursprünglich seien es sogar fünf gewesen, so Körber, doch eines sei gestorben und vom Alttier aufgefressen worden. Das sei eine natürliche Reaktion, auch um das Überleben der verbliebenen Tiere zu sichern. Das tote Junge liefert noch wertvolles Eiweiß.

Die Nahrungslage beschreibt Körber als angespannt. Von den bei der Aufzucht wichtigen Regenwürmern habe es nicht so viele gegeben. Auch seien die Wiesen noch nicht gemäht worden, sodass weitere Ressourcen fehlten. Inwieweit die Nahrung für die Laatzener Storchenfamilien ausreiche, sei abzuwarten, zumal in Döhren weitere zwei – ursprünglich waren es vier – und in Wilkenburg drei Jungstörche zu füttern sind. Mit den ersten Flugversuchen rechnet Körber etwa zwei Monate nach dem Schlüpfen, „also um den 25. Juni herum“.

Von Astrid Köhler

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