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Laatzen: Polizei warnt vor Hundeködern mit Nägeln 

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16:10 26.03.2021
Die Laatzenerin Jessica Kaußen hat dieses Wurststück mit Nagel an der Langen Weihe entdeckt.
Die Laatzenerin Jessica Kaußen hat dieses Wurststück mit Nagel an der Langen Weihe entdeckt. Quelle: Privat
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Laatzen-Mitte

Hundehalter in Laatzen sollten beim Gassigehen die Augen offenhalten: An der Langen Weihe sind in den vergangenen beiden Tagen mehrfach Hundeköder entdeckt worden, in denen Nägel versteckt waren. Die Köder sind inzwischen entfernt, es ist allerdings nicht auszuschließen, dass es noch weitere Fälle gibt.

Zu den Findern zählt die Laatzenerin Jessica Kaußen. Die 31-Jährige war am Freitagnachmittag gegen 13.30 Uhr mit ihrem Hund an der Langen Weihe unterwegs. Auf Höhe der Kreuzung Beethovenweg bemerkte sie, dass ihr Labrador etwas im Gebüsch erschnüffelte. Als sie nachschaute, entdeckte sie auf dem Boden ein Salami-Stück, aus dem ein Nagel herausragte. „Ich war schon sensibilisiert, weil ich auf Facebook mehrere Warnungen gesehen habe“, berichtet Kaußen, die den Köder mitnahm und gleich die Polizei informierte.

Polizei meldet weiteren Fall

Tatsächlich ist es nicht der erste Fall an der Langen Weihe. Auf Nachfrage im Laatzener Kommissariat heißt es, dass eine 32-jährige Laatzenerin bereits am Donnerstagabend einen weiteren genauso präparierten Köder gleich in der Nähe gemeldet hatte – ebenfalls an der Langen Weihe, auf Höhe der Bushaltestelle Mozartweg. Die Beamten hätten die Umgebung daraufhin untersucht und drei Wurststücke aufgelesen, von denen eines einen Nagel enthielt. Soweit bekannt, sei bislang kein Tier verletzt worden.

Einen Hinweis auf mögliche Verursacher gibt es laut Polizei bislang nicht. Auch seien in den vergangenen Jahren keine ähnlichen Fälle in Laatzen gemeldet worden. Im Kommissariat erinnert man sich lediglich an einen Vorfall in Rethen, der bereits Jahre zurückliegt. Die Polizei appelliert an Tierhalter, beim Ausführen ihrer Hunde aufmerksam zu sein. Hinweise nehmen die Ermittler unter Telefon (0511) 1094315 entgegen.

Von Johannes Dorndorf